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Tom Cruise geistert als wirrer Scientology-Prediger durchs Netz 'DAS IST ERST DER ANFANG' - EUROPOLITAN


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18.01.2008'DAS IST ERST DER ANFANG'

Tom Cruise geistert als wirrer Scientology-Prediger durchs Netz

Vor ein paar Tagen ist im Internet ein Video aufgetaucht, das Schauspieler Tom Cruise als wirren Scientology-Prediger zeigt: „Wir sind die oberste Instanz des Geistes“, heißt es dort unter anderem. Und als ob Cruise dieser Tage nicht schon genug Probleme hätte, kam in den USA nun auch noch ein unautorisierter 400-Seiten Schmöker über das Wandeln und Wirken des Hollywood-Stars heraus. Deutscher Titel: „Tom Cruise – Der Star und die Scientology-Verschwörung“.

Die Biographie schoss sofort nach Erscheinen auf den Bestseller-Listen der Online-Buchhändler ganz nach oben. Autor Andrew Morton stellt darin unter anderem die These auf, Cruise sei der Vizechef der Scientologen. Gegenüber „Stern" bezeichnete Morton Cruise einerseits als „unglaublich charmant", andererseits als „bedrohlich, sogar finster". Er sei eine „führende Prominenten-Autorität", ein „Film-Messias". 

Tom Cruise
15 Bilder

Ein Blick auf das Scientology-Promotion-Video von 2004 zeigt, dass sich der US-Schauspieler zumindest selbst wohl manchmal ein bisschen für den heilsbringenden Messias hält. Im Video gibt es einen wirren, irre blickenden Cruise zu sehen, der über die Vorzüge seiner „Kirche" schwadroniert. „ Es ist ein Privileg, Mitglied bei Scientology zu sein. Man muss es sich verdienen", heißt es dort. Und es geht noch weiter: „Als Scientologe schaut man einen Menschen an und weiß mit Sicherheit, dass man ihm helfen kann. Man weiß, dass man etwas machen muss. Weil man weiß, dass man der einzige ist, der wirklich helfen kann". Am Schluss des Statements lacht Cruise wirr vor sich hin, und es ist wird nicht wirklich klar, warum.

Das Ende des Promotionfilms ist jedenfalls nicht gerade ermutigend. Eine Stimme aus dem Off erklärt, durch Tom Cruise habe die Botschaft von Scientology schon über eine Milliarde Menschen erreicht. „Und das ist erst der Anfang". Na, hoffentlich nicht.  Nach den negativen Presseberichten hat die Scientology-Sekte das Video ihres strahlenden Frontmannes umgehend aus dem Internet entfernen lassen. Auf der Seite gawker.com können Interessierte allerdings trotzdem noch einen Blick darauf werfen. Es sei im öffentlichen Interesse, das Video zu zeigen, so der Online-Verlag. Zwischen Gawker und Scientology ist mittlerweile aus diesem Grund schon ein heftiger Rechtsstreit entbrannt.

Auch auf die unautorisierte Biographie reagierte die „Church of Scientology" umgehend mit einer Erklärung, die an alle US-Medien ging. Das Buch sei „diffamierend und mit Lügen gespickt". Cruise selbst schweigt bislang zu den im Buch aufgestellten Vorwürfen. Sein Anwalt Bert Fields bezeichnete den Inhalt als „verrücktes, krankes Zeug. Der Mann sollte sich schämen". Autor Morton war zuletzt mit seiner Biographie über Prinzessin Diana - Untertitel: „True Story" -  in den Schlagzeilen gewesen. In den letzten Jahren hatte es kaum Aufsehen um den 54-jährigen studierten Historiker gegeben. Bob Geldof befand allerdings, der Mann sei „ein ekelhafter Schleicher". (ta)

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