Starstürmer Cristiano Ronaldo hat am gestrigen Dienstag in Portugal auf die Bestätigung seines Ausfalls bei den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen seiner Nationalmannschaft äußerst frustriert reagiert. Nun wird Portugal auch ohne den Ballartisten erfolgreich sein müssen. Real Madrid scheint dies indessen nach wie vor nicht zu schaffen.
Primera-Division-Knipser Cristiano Ronaldo kann seinem Nationalteam bei den in Kürze anstehenden WM-Entscheidungsspielen nicht helfen. Der Portugiese befindet sich weiterhin nicht in der nötigen körperlichen Verfassung, um mit seinem Nationalteam die Vorbereitung mitzumachen, und wird demnach am 14. und 18. November in den Entscheidungsspielen gegen Bosnien-Herzegowina nicht zum Einsatz kommen können. Zu diesem Schluss kamen die Ärzte des portugiesischen Verbandes (FPF) nach einer intensiven Untersuchung des Offensivspielers von Real Madrid am Dienstag in Lissabon.
Raffaella Fico
Obwohl der verletzte Torjäger dieses Ergebnis schon befürchtet hatte, war der Bescheid seines Ausfalls bei den Play-Off-Spielen eine herbe Enttäuschung. "Niemand ist in diesem Moment trauriger als ich, weil die portugiesische Nationalmannschaft zu repräsentieren, mein größter Stolz als Portugiese und als Profi-Fußballer ist. Aber ich habe keine Alternative", zitierte die spanische Sportzeitung 'Marca' den angeschlagenen Portugiesen. Ronaldo will jedoch am Samstag beim ersten Spiel vor Ort sein und der portugiesischen Mannschaft vom Spielfeldrand aus Mut machen.
Damit scheint der Streit der vergangenen Tage zwischen seinem Verein Real Madrid und Portugal um die Aufstellung Ronaldos im Nationalteam ein Ende zu haben. Jetzt muss auch Portugal genau wie Real Madrid auf den teuersten Spieler der Welt verzichten.
Nach der Ankündigung des Untersuchungsergebnisses reiste der Torjäger sofort nach Madrid zurück, wo er eine weitere herbe Enttäuschung einstecken musste. Denn trotz des Siegs gegen den Drittligisten Alcoron flog Real Madrid aus der nationalen 'Copa Del Rey'. Der Rekordmeister gewann am gestrigen Dienstagabend das Rückspiel zwar mit 1:0, konnte jedoch die 4:0 Blamage aus dem Hinspiel nicht mehr wettmachen.
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Die 'Königlichen' scheinen das Fehlen ihres teuersten Offensivmann stark zu spüren. Obwohl ein Sieg auch ohne den amtierenden 'Fußballer des Jahres' möglich war, reichte das einzige Tor von Offensivmann Rafael van der Vaart für das Weiterkommen im spanischen Pokal nicht aus. Mit dem Star-Stürmer, der vor seinem Ausfall mit neun Toren in sieben Spielen an der Spitze der Torschützenliste lag, hätte Real Madrid wahrscheinlich mehr Chancen auf weitere Tore gehabt. Nun können nur noch die Portugiesen beweisen, dass es nicht alleine auf den Superstürmer ankommt.