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Michael Jackson will nach Europa auswandern

25.02.2010ALS FÄLSCHUNG ENTLARVT

Michael Jackson: 'Dramatischer' Ton-Mitschnitt ist ein Fake

Die angebliche Aufnahme der letzten Momente im Leben von 'King of Pop' Michael Jackson hat sich als Fälschung herausgestellt.

Nichts dran: Der mutmaßliche Ton-Mitschnitt der letzten Momente im Leben von Pop-Gott Michael Jackson ist eine Fälschung.

Die britische Tageszeitung 'The Sun' hatte die Aufnahme als Anruf eines Rettungssanitäters der Feuerwehr von Los Angeles an die Zentrale dargestellt, als der Körper des Sängers auf dem Weg ins Spital war. Die Stimme sprach davon, dass Michael Jackson nicht reagiert, nicht geatmet und keinen Puls gehabt habe, als der Notdienst in seiner Villa in Los Angeles eintraf. Das Klatschportal 'TMZ.com' hat die Authentizität des Tonbandes jetzt allerdings widerlegt.

Die Website zitiert Captain Steve Ruda von der Feuerwehr von Los Angeles mit dem folgenden Wortlaut: "Dieses Gespräch ist nicht von geführt worden. Das ist keiner der Rettungssanitäter, die Michael Jackson behandelt haben."

In der fraglichen Aufnahme hatte die nicht weiter identifizierte Stimme hinzugefügt: "Der Patient ist Michael Jackson, der Sänger und Popstar... wir sind in fünf Minuten da. Es sieht nicht gut aus." 'TMZ.com' erläuterte nun jedoch, dass das medizinische Personal in solchen Situationen angehalten ist, den Namen des Patienten nicht zu erwähnen. Das Portal führte auch aus, dass die benutzte Terminologie mit dem üblichen Wortlaut solcher Gespräche nicht konsistent sei.

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Die Aufnahme war im Internet in einem Forum von Rettungsdienstmitarbeitern aufgetaucht. Michael Jackson war bei seiner Ankunft im Spital für tot erklärt worden. Die Todesursache wurde im Nachhinein als akute Propofol-Vergiftung durch eine dritte Person festgelegt. Conrad Murray, Leibarzt von Michael Jackson, steht derzeit wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht.

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