Im Rahmen ihres Russland-Besuchs hat Bundeskanzlerin Merkel wie angekündigt auch heikle Themen angesprochen. Während ihres Treffens mit Präsident Putin ging es unter anderem auch um Tschetschenien und den umstrittenen Kontrollen gegen NGOs.
Die Kanzlerin erklärte, es seien Punkte angesprochen worden, bei denen „wir vielleicht nicht sofort einer Meinung sind“. So habe es zum Beispiel einen sehr ausführlichen und freimütigen Austausch zum Thema Tschetschenien und Nordkaukasus gegeben. Sie werde sich sehr dafür einsetzen, dass es in dieser Region zu einer positiven Entwicklung komme. Im Streit um das iranische Atomprogramm verabredeten Merkel und Putin eine enge Abstimmung. Merkel traf am Montagabend zum Abschluss ihres Besuchs in Moskau mit Oppositionsvertretern und Bürgerrechtlern zusammen.