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Persönliche Mitteilung
Knapp zehn Jahre nach Launch des ersten Multipartnerprogramms in Deutschland setzt sich in einem weiteren großen EU-Staat das Modell der firmenübergreifenden Kundenbindung durch. In Italien startet Anfang März Nectar, und tritt mit seinem Konzept in die Fußstapfen von Vorreiter Payback. Der deutsche Marktführer ist indessen nach Polen expandiert, und legt dort rasante Wachstumszahlen vor. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis sich das Konzept in weiteren europäischen Märkten durchsetzt. von MARC SONDERMANN
Am Rande der Mailänder Fashion Week 2010 sind auch Zahlen über die Entwicklung des Männermode-Business im vergangenen Jahr bekannt geworden. Der Trend ging dahin, dass formelle Anzugsmode herbe Rückschläge einstecken musste, während Sportswear verhältnismäßig gut abschnitt.
Am gestrigen Montag haben sich auf dem Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen (UN) in Rom rund 60 Staats- und Regierungschefs getroffen, um über den Kampf gegen den Hunger in der Welt zu sprechen und mögliche Lösungen zu diskutieren. Die acht führenden Industriestaaten hatten allerdings bis auf Italien, dem Gastgeber des Gipfels, keinen Staats- oder Regierungschef entsendet. von JULIA KAHLICH
Die von Union und FDP geplante Verkürzung des Wehrdienstes von neun auf sechs Monate stößt in Deutschland auf heftige Kritik. Wohlfahrtsverbände sprechen vom Ende des Zivildienstes, drohen mit dem Ausstieg aus dem Sozialdienst und verlangen von der Regierung alternative Lösungen. Dabei geht es vor allem darum, eine Erweiterung des Freiwilligendienstes zu finanzieren.
Die Milchbauern sollen im Jahr 2010 280 Millionen Euro zusätzlich erhalten. Dies schlug EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel am gestrigen Montag in Luxemburg vor. Die deutschen Bauern können dabei auf einen Anteil von mehr als 50 Millionen Euro hoffen. Für einen einzelnen Hof beläuft sich die Unterstützung nach Expertenangaben auf weniger als 1.000 Euro pro Betrieb. Die Finanzminister müssen dem Vorschlag noch zustimmen. Der Extra-Zuschuss soll aus Restmitteln im EU-Agrarhaushalt stammen. von JULIA KAHLICH
Scheinbar hat nicht nur Frankreich seinen Atommüll nach Sibirien verfrachtet, wie Anfang der Woche die französische Tageszeitung 'Libération" berichtete. Auch das deutsche Unternehmen Urenco, das eine Urananreicherungsanlage betreibt, hat einen Vertrag mit der russischen Firma Tenex, die das exportierte Uran angeblich wiederaufbereitet. Es tobt allerdings ein Streit darüber, ob es sich dabei um veritablen Atommüll, oder nur um radoaktiven Abfall handelt.
Der Bund der Steuerzahler hat am heutigen Donnerstag sein neues jährliches Schwarzbuch veröffentlicht, und erneut zahlreiche Fälle von Verschwendung aufgedeckt. In seinem Bericht beschreibt der Verein 128 exemplarische Fälle von Steuerverschwendung in allen 16 Bundesländern durch die öffentliche Hand. Die Folgen der Finanzkrise zeigen sich auch in dem Report, wird doch die diesjährige Verschwendungsliste angeführt von den diesbezügliche Milliardenverlusten staatlicher Banken. von JULIA KAHLICH
Wie die französische Tageszeitung 'Libération' am gestrigen Montag berichtete, hat der französische Staat jahrelang seinen Atommüll auf einen Parkplatz in Sibirien abgeladen. Die Container stehen dort unter freiem Himmel und sind laut 'Frankfurter Rundschau' mit Google Earth selbst für Amateure sichtbar.
München und Hamburg sind top, Dresden floppt und Berlin holt auf: Eine gestern in der Hauptstadt vorgestellte Studie im Auftrag der Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche hat die 50 nach Einwohnern größten Städte in punkto Arbeitsmarkt, Soziales, Wirtschaft, Wohlstand und Bildungsniveau untersucht. Demnach ist München die Stadt mit dem höchsten Niveau, Hamburg dafür die dynamischste Großstadt. Dresden hingegen verliert stark, während Berlin ebenso kräftig zulegt.
Wie die Fachzeitschrift 'auto motor und sport' in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, gibt es für Neuwagen immer noch Rabatte von bis zu 42 Prozent, obwohl die Abwrackprämie längst ausgelaufen ist.
Wie das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' berichtete, haben fälschlicherweise mehrere Krankenkassen geschätzte 160 Millionen Euro aus dem Gesundheitsfonds erhalten, weil die Praxis-Software Patienten automatisch eine Codierziffer für HIV-Infizierte zugewiesen hat.
Politiker von Union und FDP haben angekündigt, die Solarförderung künftig herunterzuschrauben. Solaranlagen produzieren den teuersten "sauberen" Strom und sind unvereinbar mit dem Wahlversprechen der FDP, sich für Steuersenkungen einzusetzen.