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23.07.2009GEHALTSFRAGE ENTARTET ZUR FARCE

VfB Stuttgart zu knauserig? Arsenal ködert Klaas-Jan Huntelaar

In den Gehalts- und Abfindungspoker rund um Ausnahme-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar ist Bewegung gekommen. Nachdem der anvisierte Wechsel zum VfB Stuttgart einige Tage lang gestockt hatte, weil Real Madrid keine Millionen-Abfindung locker machen wollte, treten jetzt weitere Interessenten auf den Plan.

Fast fünf Millionen Euro Gehaltseinbuße müsste Klaas-Jan Huntelaar (25) in Kauf nehmen, wenn er unter dem bisher geschlosenen Deal an den Neckar wechseln würde - eine Vorstellung, die dem Holland-Knipser offenbar gar nicht behagt. Weil aber ein Gehalt, dass dem Niederländer keinen Verlust im Vergleich zu seinem bisherigen 3,2-Salär beschert, und dass ihm bis 2013 vertraglich noch zusteht, beim VfB Stuttgart nicht drin ist, und obendrein Real Madrid kein Interesse an einer stattlichen Gehaltsnachzahlung hat, schaut sich der Primera-Division-Bomber mittlerweile auch nach anderen Clubs in Europa um.

Und lange braucht Huntelaar gar nicht Ausschau halten, denn auch veritable Spitzenvereine befinden sich mittlerweile auf der Suche nach einem Erfolgsgaranten vor dem gegnerischen Tor. Neuesten Indiskretionen zufolge soll es nun kein geringerer Club als Arsenal London sein, der seine Fühler in Richtung des ehemaligen Amsterdam-Spielers ausgestreckt hat. Die 'Gunners' müssen nämlich höchstwahrscheinlich in der kommenden Saison ohne Angreifer Emmanuel Adebayor (25) auskommen - für den Togolesen winken nämlich seitens Newcomer Manchester City satte 29 Millionen Euro.

Und mit der eigenen prall gefüllten Kriegskasse kann Arsenal dem eigentlichen Huntelaar-Aspiranten VfB Stuttgart nun einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Obgleich sich die Schwaben des in der Vereinsgeschichte einmaligen Millionendeals quasi gewiss waren, können die Londoner Huntelaar neben Geld dasselbe bieten wie sie: Eine Option auf die Champions-League-Teilnahme im kommenden Jahr.

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Den Meldungen seitens der oft stark spekulativ berichtenden spanischen Sportzeitungen 'As' und 'Marca' ob eines bereits getätigten Vollzugs darf zwar nicht unbedingt getraut werden. Wenn aber die Vereinsoberen rund um Horst Heldt den Sack nicht schnell zumachen, dürfte die Illusion eines Weltklassestürmers in Stuttgart nur von kurzer Dauer gewesen sein. (mso)

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (1)
Sven (23.07.2009 17:03)

Falscher bzw. nicht aktueller Artikel!

Leider wird in diesem Artikel nicht erwähnt, dass seit heute Morgen feststeht, dass der Wechsel nach Stuttgart endgültig geplatzt ist. Zitat Horst Heldt: "Wir lassen uns nicht länger hinhalten". Damit ist das Thema Huntelaar vom Tisch!