Er sprüht wieder einmal vor Selbstbewußtsein: Cristiano Ronaldo, gerade erst als Weltfußballer der Jahres ausgezeichnet, hat schon wieder Großes vor - und damit sind nicht die Attribute des x-ten Nacktmodels gemeint. Nein, der Sommer liegt schon lange zurück, und der Stürmer aus Madeira denkt nur noch an die Arbeit. Und setzt sich offiziell als Ziel, zum zweiten Mal in Folge mit den Red Devils die Champions League zu gewinnen.
Das Vorhaben als ambitioniert zu bezeichnen, ist ein Euphemismus - keinem einzigen europäischen Verein ist es bislang gelungen, die begehrte Trophäe zwei Jahre in Folge gen Himmel zu strecken. Doch der Spieler, der im Jahr 208 alle anderen weltweit überstrahlte, darf den Mund getrost voll nehmen, vor allem, wenn er faktisch seinem Trainer nach dem Mund redet. Und der ist kein Geringerer als Sir Alex Ferguson, seines Zeichens Trainer und Alleinentscheider bei Manchester United.
Ferguson hat von seinen Jungs gefordert, frei nach dem 'back-to-back'-Prinzip auf den Fußballthron des Kontinents zurückzukehren. Sein portugiesischer Star-Stürmer tat es ihm im Gespräch mit dem Club-Magazin 'Inside United' gleich: "Die Champions League zu gewinnen, war stets mein Traum. Als ich den Cup anfasste habe ich mich gefühlt wie ein Baby, das eine Puppe berührt, es war ein unglaubliches Gefühl. Jetzt will ich ihn noch einmal gewinnen."
Doch zwischen den Red Devils und dem Pokal steht nicht nur die gesamte Play-Off-Phase, sondern auch einer der stärksten Rivalen um den Titel direkt im bevorstehenden Achtelfinale vom 24. Februar: der italienische Meister Inter Mailand. Trotz aktueller Querelen und Verletzungssorgen (siehe weiteren europolitan.de-Bericht) ist das Star-Ensemble aus der Modemetropole immer noch eines der am besten eingespielten Teams des Kontinents, das raschen und treffsicheren Offensivfußball vom Stapel laufen lässt. Cristiano Ronaldo zeigt sich zwar ehrfürchtig, aber siegessicher: "Die beiden Spiele gegen Inter werden kolossal sein. Aber ich fühle, dass wir es schaffen können: Es ist immer noch dasselbe Manchester-Team, eine großartige Mannschaft mit großartigen Spielern."
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Indessen plagt den erfolgsverwöhnten Jungspund allerdings noch eine weit pressierendere Sorge: Wohin nur mit dem vielen guten Geld, das unentwegt seine prall gefüllte Junggesellenschatulle zum Überlaufen bringt? Die neueste Idee in diesem Bereich führt den Abkömmling der blumenreichen Atlantikinsel Madeira ins Hotelleriegewerbe. Nach den vier Villen, die Ronaldo sich bereits in England und Portugal zugelegt hat, ist nun ein Luxushotel an der Reihe. Für ganze acht Millionen Euro gehört die Anlage auf Madeiras Schwesterinsel Porto Santo ab sofort nun ihm - dem Vorzeigetalent der Nation, und Liebling der Paparazzi. (mso)