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FC Bayern München dank Luca Toni meisterlich gegen Bayer Leverkusen

02.01.2010GOLDENER HÄNDEDRUCK

FC Bayern München zahlt Luca Toni in Rom noch 600.000 Euro Gehalt

Um Weltmeister Luca Toni den Abschied zu versüßen hat sich der FC Bayern München bereit erklärt, ihm etwa die Hälfte seines Gehaltsverzichts bis Saisonende zu überweisen. Dies geht aus einem italienischen Medienbericht hervor.

Ein sattes Dankeschön in bar: Der FC Bayern München zahlt Star-Stürmer Luca Toni (32) für die zweite Saisonhälfte noch 600.000 Euro, um seinen Neubeginn beim AS Rom auch finanziell zu unterstützen.

Dies berichtet die italienische Tageszeitung 'Corriere dello Sport'. Angeblich soll der FC Bayern Toni nicht nur zum Nulltarif ausgeliehen haben, sondern auch noch einen Teil seiner Personalkosten für die Römer übernehmen.

Statt der ihm noch zustehenden drei Millionen Euro für die zweite Saisonhälfte überweist der AS Rom dem ehemaligen Wahl-Florentiner nämlich nur 1,75 Millionen Gehalt. Damit der Transfer aber dennoch stattfinden konnte, haben sich Toni und FC Bayern München darauf geeinigt, die Gehaltsdifferenz jeweils zur Hälfte zu schultern.

Dieser Deal soll direkt zwischen Rom-Präsidentin Rosella Sensi und Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge "bei freundschaftlichem Klima" zustande gekommen sein, wie das Blatt schreibt. Anschließend flog Toni-Berater Tullio Tinti direht nach Rom, und wurde seinerseits mit Frau Sensi handelseinig.

Der AS Rom hat sich zu nichts verpflichtet, falls Luca Toni sich also am Tiber nicht bewähren sollte, würde der Stürmer den FC Bayern München für die Saison 2010/11 noch sechs Millionen kosten. Eins ist klar: Mit unter 3,5 Millionen Gehalt wird sich der Torjäger anschließend beim AS Rom wohl nicht zufrieden. Ob dann jedoch die Säbener Straße abermals eine Differenz begleichen, erscheint mehr als fraglich.

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Indessen ist noch ein weiterer Hintergrund zutage. Der Mailänder der 'Gazzetta dello Sport' zufolge stand Luca Toni bereits im Sommer kurz darauf, zu Rom zu wechseln. Auch damals soll kapitän Francesco Totti bei seinem WM-Kollegen vorgehorcht haben. Damals erzürnte sich Coach Spalletti jedoch dermaßen darüber, von seinem wichtigsten Spieler in der Frage faktisch übergangen worden zu sein, dass er die ganze Sache blockierte. (mso)

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