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31.03.2010AUFTAKTSIEG GEGEN MANU

FC Bayern München siegt ohne Arjen Robben - Wayne Rooney verletzt

Mit einer spektakulären Aufholjagd hat der FC Bayern München seine Champions-League-Rivalen von Manchester United am gestrigen Dienstagabend in der Nachspielzeit mit 2:1 besiegt. Während bei den Bayern Flügelflitzer Arjen Robben fehlte, verletzte sich bei den Briten Sturmtalent Wayne Rooney - was möglicherweise das Rückspiel im Old Trafford nächste Woche leichter macht.

Millionen schauten wie gebannt auf den Bildschirm: Das Viertelfinal-Hinspiel zwischen dem FC Bayern München und Manchester United konnten die Kicker von der Isar gestern doch noch für sich entscheiden. Gleichzeitig erzielten sie im Fernsehen eine Rekordquote, knapp neun Millionen Deutsche schalteten zu, was einem spektakulären Zuschaueranteil von über 30 Prozent entsprach.

Nach einer ersten Halbzeit, die von einer klaren Überlegenheit der Engländer geprägt war, schöpfte das Team von Trainer Louis van Gaal in der letzten Viertelstunde erneut Kraft, und schaffte das Unmögliche: Erst traf Mittelfeld-Genie Franck Ribery beim Freistoß in der 77. Minute glücklich, weil Wayne Rooney abfälschte. Dann legte Ivica Olic in der 92. Minute noch einen drauf, und schlug eiskalt ManU-Torwart Van der Sar.

Dabei hatte es im Vorfeld noch maue Stimmung an der Säbener Straße gegeben, weil Arjen Robben sich am vergangenen Wochenende gegen den VfB Stuttgart verletzt hatte, und somit einer der beiden offensiven Stoßzähne des FC Bayern ausfiel. In der Rückrunde könnte nun das spiegelverkehrte Szenario der Fall sein: Nach dem Siegtreffer Olics lag gestern Rooney verletzt am Boden. Sollte die Verletzung nicht rasch genesen, könnte beim Rückspiel der englische Bomber fehlen, und dafür bei den Bayern wieder Robben antreten - was sicherlich ein Fall ausgleichender Gerechtigkeit wäre.

Im Vorfeld hatte Van Gaal noch lautstark das finanzielle Ungleichgewicht zwischen den Clubs angeprangert: Während Manchester United nämlich 816 Millionen Euro Schulden hat, präsentierte das Management an der Säbener Straße eine lupenreine Bilanz mit einem Gewinn von 2,5 Millionen. Deswegen steckt aber auch deutlich mehr Geld in den Knochen des englischen Teams (377 Millionen) als bei den Bayern (247 Millionen).

Im Gespräch mit der italienischen Sportzeitung 'Gazzetta dello Sport' zögerte der Niederländer daher nicht, das heikle Thema anzuschneiden: "Ganz abgesehen von den Verdiensten Fergusons besten einfach keine gleichen Startbedingungen. Ich bin ein Befürworter des amerikanischen Systems: Alle bekommen dasselbe Budget, und das gleiche gilt für die Gehälter. Auf die Art gäbe es mehr Gleichgewicht, Spass und sportlichen Verdienst."

Der Bayern-Trainer plädiert für Anreize, die sportliche Leistungen, und nicht finanzielle Voraussetzungen belohnen: "Der Gewinner wäre dann derjenige, der das bessere Arbeitssystem etabliert, und nicht der mit dem besseren Material. Aber der Fußball hinkt hinterher. Wir haben es noch nicht geschafft, in schiedsgerichtlichen Fragen neue Technologien zum Einsatz zu bringen. Von finanzieller Gerechtigkeit ganz zu schweigen."

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Vor allem bei den TV-Rechten bekommt Manchester United ein wesentlich dickeres Stück vom Kuchen ab: Hier stehen jährlich 117,1 Millionen Euro den im Vergleich eher spärlich anmutenden 69,6 Millionen des FC Bayern München gegenüber. Sobald der Blick jedoch in die Bundesliga wandert, sieht die Situation völlig spiegelverkehrt aus - hier sind es nämlich die Münchner, die den Löwenanteil aller Einnahmen für sich in Anspruch nehmen können. (mso)

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (1)
cd (31.03.2010 10:25)

lachhaft

weis v.g. überhaupt was er da redet.ungleichheit?? so wie in der bundesliga.bin auch dafür das in der bl alle mit dem gleichen etat auskommen müssen.brrrrrrr.....