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Mario Gomez bekommt von Joachim Löw nochmal eine Chance

26.05.2009WECHSELGERÜCHTE

FC Bayern München plant Transfers: Gomez, Dzeko oder Sneijder?

Nach dem 2:1-Sieg im letzten Saisonspiel am Samstag gegen den VfB Stuttgart und dem damit verbundenen Erreichen der Champions League geht der Blick beim FC Bayern München nach vorne. Die Trainerfrage ist mit Louis van Gaal geklärt, als Nachfolger von Manager Uli Hoeneß steht für den sportlichen Bereich Christian Nerlinger zur Verfügung. Nun wird an der Säbener Straße fleißig am Kader für die neue Saison gebastelt.

Am Ende ist der FC Bayern noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen und spielt in der kommenden Saison in der Champions League. Durch ein Eigentor von Khalid Boulahrouz, sowie einen Treffer von Mark van Bommel bezwang der Rekordmeister am Samstag den VfB Stuttgart. Für die Schwaben traf lediglich Mario Gomez. Und der läuft möglicherweise schon in der kommenden Saison in der gleichen Begegnung für die andere Mannschaft auf. Noch in dieser Woche könnte eine Entscheidung über die Zukunft des Nationalspielers fallen. Und es ist gut möglich, dass diese Zukunft in München liegt.

Gegenüber der 'dpa' erklärte Gomez' Manager Markus Ferber: "Wir haben uns zusammengesetzt und ich habe ihm seine Möglichkeiten aufgezeigt. Wir werden noch abschließende Gespräche führen." Dies deutet auf eine zeitnahe Entscheidung hin, wenngleich Ferber versicherte, keinen Zeitdruck zu haben. Der Vertrag des Stürmers in Stuttgart läuft noch bis 2012. Ein vorzeitiger Wechsel wäre nur gegen eine hohe Ablösesumme möglich. 30 - 35 Millionen Euro dürften wohl als realistisch gelten.

Die Münchner 'tz' berichtet, dass Bayern-Manager Uli Hoeneß am heutigen Montag bestätigt habe, eine baldige Entscheidung vom Gomez zu erwarten. Neben dem FCB sind auch noch Real Madrid, der AC Mailand und Manchester City an den Diensten des 23-jährigen interessiert. Möglich ist allerdings auch ein Verbleib beim VfB Stuttgart. Die Stuttgarter allerdings haben mit der Niederlage am Samstag die direkte Champions League-Qualifikation verpasst.

Und so wird es letztlich wohl vor allem eine finanzielle Frage sein, wohin der Weg des Mario Gomez führen wird. Laut Uli Hoeneß können sich die Bayern eine hohe Ablösesumme für den Stürmer, der in der abgelaufenen Saison 24 Mal als Torschütze erfolgreich war, leisten. Freuen würden sich über den Transfer wohl auch Gomez' Teamkollegen aus der Nationalmannschaft. "Mario ist ein Weltklasse-Spieler. Es gibt wenige Spieler mit solchen Fähigkeiten. Wenn er kommen würde, würde es uns freuen", lobte zumindest Bastian Schweinsteiger.

Ebenfalls heiße Kandidaten für einen Wechsel an die Isar sind Edin Dzeko, frischgebackener Deutscher Meister mit dem VfL Wolfsburg und Wesley Sneijder von Real Madrid. Im Fall Dzeko gab Franz Beckenbauer am Samstag bei 'premiere' bekannt, dass der FC Bayern Interesse habe. Sneijder gilt als Wunschspieler seines niederländischen Landsmannes Louis van Gaal, der das Traineramt übernehmen wird. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge jedenfalls wollte "nicht ausschließen, dass wir richtig Geld in die Hand nehmen."

Neben den möglichen Zugängen soll es aber auch Abgänge geben, kündigte Rummenigge an. Dabei werde auch vor Spielern mit laufenden Verträgen nicht halt gemacht: "Wir waren in der Vergangenheit sehr kulant. Aber wenn es Spieler gibt - auch mit laufenden Verträgen - die nicht mehr FC Bayern-like sind, dann werden wir uns trennen." Ein Spieler, der möglicherweise gerne weg will, soll den Verein dagegen nicht verlassen: Franck Ribery.

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Der französische Superstar hat bei den Bayern noch einen Vertrag über zwei Jahre. Und nach dem Erreichen der Champions League kündigten die Verantwortlichen des Vereins an, Ribery nicht gehen lassen zu wollen. "Das Ja zu einem Wechsel wird er von uns nicht bekommen", erklärte Rummenigge. Hoeneß bekräftigte: "Es wird nicht so schwer, ihn zu halten. Er hat noch zwei Jahre Vertrag. Wenn wir stur sind, bleibt er." Eines ist jedenfalls sicher: Die Sommerpause hat für den FC Bayern zwar begonnen - langweilig wird es in den kommenden Wochen und Monaten an der Säbener Straße aber trotzdem nicht werden. (stk)

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