Nachdem Karl-Heinz Rummenigge, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, unter anderem auch auf den ehemaligen Tor-Titan losgegangen war, holte Oliver Kahn nun zum Gegenschlag aus.
Hier fliegen die Fetzen: Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn (40) will die harschen Worte von seinem früheren Vereinsoberen Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München ganz offensichtlich nicht hinnehmen.
Nachdem der gebürtige Karlsruher in den vergangenen Tagen seinem Nachfolger Michael Rensing prophezeit hatte, dass es für wir ihn wohl kaum noch eine gloriose Karriere an der Säbener Straße geben würde, hatte der Vereinsvorstandschef im Gespräch mit dem 'Kicker' zurückgeschossen: "Alle diese Kritiker interessieren mich nicht."
Im nächsten Satz stellte er die gemeinsam mit Kahn gemeinten Ex-Bayern Stefan Effenberg und Lothar Matthäus fast schon auf eine Ebene mit Hartz-IV-Empfängern: "Sie sollen zusehen, dass sie einen Job kriegen, in dem sie etwas zu sagen haben und sich nicht als bezahlte Chefkritiker des FC Bayern hervortun."
Diese Verbalkanonade ließ der Ex-Keeper nun nicht auf sich sitzen, und konterte gegenüber der 'Bild'-Zeitung Punkt für Punkt: "Erstens ist es mir neu, dass ich von irgendeinem Printmedium für irgendetwas bezahlt werde."
Ferner wisse er sehr genau, worüber er sich auslasse: "Zweitens habe ich mit Michael Rensing zusammengespielt, verfolge seinen Weg auch weiterhin ganz genau und frage mich, woher seine Entwicklung kommt." Und übrigens sei er auf ungebetene Tipps in puncto Arbeitsplatzsuche nicht angewiesen: "Drittens habe ich momentan sehr viele Jobs, die mir sehr viel Spaß machen."
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Im Vorfeld hatte Oliver Kahn Michael Rensing über die Medien empfohlen, sich einen anderen Verein zu suchen, der zu hundert Prozent hinter ihm stehe: "Für Rensing wird das bei Bayern nichts mehr. Er muss sich überlegen, ob das jetzt noch Sinn macht. Oder ob es besser ist, sich einen anderen Verein zu suchen." Je früher, desto besser, soufflierte der frühere KSC-Torwart: "Im Winter - oder nach der Saison." (mso)