Luca Toni, Stürmer-As vom FC Bayern München, ist nicht bereit, sich mit einer Reservisten-Rolle abzufinden - sollte er keinen Platz im Stammteam ergattern, werde er sich auf dem Markt umschauen, droht er. Gleichzeitig will er die Perspektive eines Wechsels als Dienst am Verein verstanden wissen.
Keinen Bock auf zweite Garde: Stürmer Luca Toni (32) vom FC Bayern München hat Trainer Louis van Gaal mit einer klaren Ansage konfrontiert.
Sollte er in absehbarer Zeit keine Chance auf einen Stammplatz eingeräumt bekommen, dann sei er so gut wie weg, so die Drohung des zuletzt verletzten Bayern-Stars. Im Wortlaut gab der Verlobte von Edel-Model Marta Cecchetto gegenüber dem 'Kicker' zu Protokoll: "Ich kenne meinen Wert und es gibt viele Vereine, die meine Stärken kennen. Sollte ich also auf Dauer keine Chance bekommen, muss ich mir Gedanken machen. Sollte ich länger nicht spielen, setze ich mich mit den Angeboten anderer Klubs auseinander."
Marta Cecchetto
Begründen tut Toni etwaige Wechselgelüste kurioserweise nicht mit Unzufriedenheit, sondern mit einem besonderen Loyalitätssinn für seinen Verein: Er "werde ich mich mit einem Wechsel beschäftigen, weil ich keine Last für den Klub sein möchte". Allerdings räumt der Italiener ein, dass die so von ihm selbst geschürten Spekulationen in der momentanen Situation eigentlich gar keinen Platz haben: "Erst muss ich topfit werden, dann habe ich keine Angst. Wenn ich fit bin, muss ich mich vor keinem verstecken"
Trotz seiner Achillessehnenverletzung, die ihn bisher unter van Gaal keine einzige Minute zum Einsatz kommen ließ, schaut Luca Toni dennoch voller Ehrgeiz in die unmittelbare Zukunft: "Das Team wurde für viel Geld verstärkt, also sind wir zum Siegen gezwungen. Wir müssen Meister werden."
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An seinem Einsatzwillen dürfe beim Verfolgen dieses Zieles keine Minute gezweifelt werden: "Ich plane nicht nur bis Winter, weil ich sicher bin, dass ich bleiben werde. Wenn es nach mir geht, würde ich den Vertrag (bis 2011) gerne erfüllen." Bei der hochkarätigen Konkurrenz in Form von Mario Gomez und Arjen Robben kein ganz einfaches Unterfangen. (mso)