Ottmar Hitzfeld, ehemaliger Trainer des FC Bayern München, sieht sein Ex-Team sehr stark aufgestellt. Vor allem der Robben-Transfer sei ein genialer Coup gewesen, betonte der Schweizer.
So gut wie nie: Der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld (60) hat den aktuellen Kader des FC Bayern München als den "besten aller Zeiten" bezeichnet.
Im Gespräch mit der Münchner Tageszeitung 'tz' lobte der ehemalige Bayern-Coach vor allem die Verpflichtung von Flankenstar Arjen Robben (25): "Robben ist unglaublich stark. Und das Beste an diesem Transfer ist, dass sich jetzt nicht alles auf Ribéry konzentriert."
Früher hätten sich die gegnerischen Abwehrspieler gemeinsam auf den Franzosen konzentrieren können, und ihn so zumindest teilweise entschärft. Das sei nun aber ab sofort anders: "Früher hat sich die gegnerische Defensive nur auf Franck eingestellt. Jetzt wissen sie gar nicht, wohin."
Der Niederländer verbinde eben eine ganze Reihe äußerst wertvoller und seltener Eigenschaften in sich: "Robben ist technisch sehr stark, bereitet gut vor und ist auch im Abschluss unheimlich stark." Der sonst nicht gerade als vollmundiger Lobpreiser bekannte Hitzfeld zieht daraus das für die Vereinsführung schmeichelhafte Fazit: "Von daher hat Bayern sehr gut eingekauft und hat jetzt den besten Kader aller Zeiten."
Der Schweizer geht sogar so weit, eine Verpflichtung von Nationalmannschaft-Jungstar Mehsut Özil (20) für nicht notwendig zu erachten, weil der Kader bereits perfekt besetzt sei. Zwar habe Özil grundsätzlich die Klasse, um zu den Bayern zu passen: "Natürlich würde er auch Bayern gut zu Gesicht stehen."
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Dennoch könne auch der talentierte Deutschtürke das Team momentan nicht noch weiter verbessern: "Allerdings hat man im Moment keinen Bedarf. Wenn Robben und Ribéry da sind, dann reicht das allemal." (mso)