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Franck Ribéry beim FC Bayern München: Ein As der Extraklasse

27.03.2009BEGEHRTER MITTELFELDSTAR

FC Bayern München: Franck Ribery von Manchester City heiß begehrt

Bayern-Manager Uli Hoeneß ist der Meinung, dass es in Zukunft einen veritabler Kampf um Mittelfeld-Genie Franck Ribery geben wird. Und auch wenn im Augenblick von einem Wechsel keine Rede sein kann, gibt es international Interessenten zuhauf. Nicht zuletzt der kräftig mit Ölmillionen aus dem Persischen Golf ausgestattete englische Topverein-Anwärter Manchester City hat bereits seine Fühler in Richtung München ausgestreckt.

Im Gespräch mit der 'Bild'-Zeitung sieht Uli Hoeneß vor allem die Berater Franck Riberys als größte Bedrohung für einen Verbleib des Franzosen an der Isar. Ihr klares wirtschaftliche Interesse liege darin, einen Wechsel einzuleiten, um an den anfallenden Provisionen kräftig zu verdienen: "Berater verdienen generell nur an Transfers, nicht wenn der Spieler jahrelang bei dem gleichen Verein bleibt. Und sie wollen sicher weiter verdienen. Dessen müssen wir uns bewußt sein."

Für den FC Bayern München gelte allerdings ganz klar die Devise, dass es keine Summe gibt, ab der man Ribery ziehen ließe: "Es gibt da keine. Unser Ziel ist es, Franck mit aller Macht zu halten." Doch das wird vermutlich leichter zu sagen, als zu machen sein: "Das wird ein brutaler Kampf. Es werden Anfragen für ihn kommen. Deshalb wird die wichtigste Sache sein, dass wir nicht wackeln und uns klar so äußern, dass wir ihn halten. Denn sonst kommt Unruhe rein, dann wittern seine Berater ihre Chance."

Entscheidend sei vor allem die Entwicklung bei den großen finanzstärken europäischen Playern, allen voran Real Madrid: "Kauft ein Klub irgendwo einen Star weg, so wird der abgebende Klub sich mit den Millionen neu umschauen. Möglicherweise auch bei Ribéry. Das ist ein Domino-Effekt."

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Im Moment sei also vorerst Gelassenheit angesagt, bevor es dann um die Wurst geht: "Er hat hier noch zwei Jahre Vertrag ohne jede Klausel. Und er und seine Familie fühlen sich hier sehr wohl." Nicht zuletzt das diesjährige Abschneiden in der Champions League könne die Lage entscheidend beeinflussen: "Nur eine Aussichtslosigkeit auf einen internationalen Titel könnte seine Meinung in Richtung Wechsel verändern." (mso)

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