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Cristiano Ronaldo zwingt Inter Mailand in die Knie

12.03.2009ITALIENISCHER MEISTER KO

Cristiano Ronaldo zwingt Inter Mailand in die Knie

Es kam, wie es kommen musste: Nach dem souveränen 0:0 aus dem Hinspiel nutzte Manchester United die vorteilhafte Kulisse im Old Trafford, um Inter Mailand eine Lektion in effektivem Fußball zu erteilen. Jeweils in der vierten Minute der ersten und der zweiten Halbzeit versenkte die Elf um Cristiano Ronaldo den Ball im gegnerischen Kasten und sorgte dafür, dass beim Gegner schon früh die Luft draußen war.

Und natürlich war er wieder der spielentscheidende Joker, der Superstar aus Portugal: Cristiano Ronaldo war es, der just zu Beginn der Partie für den Eckball sorgte, den Vidic mit dem Kopf in ein Tor umwandelte. Und er selbst war es wieder, der zu Anfang der zweiten Halbzeit selbst mit dem Kopf zum 2:0 aufstockte.

Darüber hinaus war der Stürmer quirlig, und bis zum Ende engagiert dabei: Nicht nur war Cristiano Ronaldo sich in den Spielminuten, als Inter sich nach vorne warf, auch für den konsequenten Defensiveinsatz nicht zu schade. Vielmehr verpasste er kurz vor Schluss per Strafstoß nur knapp noch den dritten Treffer für seine Jungs.

Ronaldos unstrittener Landsmann, Inter-Coach Jose Mourinho, verschlug es da erstmal die Sprache. Wie vollmundig hatte Mourinho im Vorfeld noch ManU-Boss Sir Alex Ferguson herausgefordert: "Er hat zwei Champion Leagues gewonnen, ich eine. Dann fällt mir ein, dass er fast 70 ist und ich 46. In seinem Alter werde ich mit Sicherheit noch eine weitere gewonnen haben."

Nach der Partie blieb dem Promi-Trainer nichts anderes übrig, als wie gewohnt bissig die Journalisten anzufahren: "Ich bin nicht sauer, ich bin traurig. Wenn jemand meine Mannschaft angreifen will muss er vorher mich umlegen. Der Champions League-Komplex, oder die Angst davor, gibt es für mich nicht mehr. Jetzt weiß ich genau, was ich tun muss, um die Champions zu gewinnen: Darüber werde ich aber mit der Vereinsführung sprechen, und nicht mit euch."

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Enttäuschte Töne gab es auch von Megastar-Anwärter Zlatan Ibrahimovic zu hören: "Uns hat nur das Tor gefehlt. Sie haben innerhalb ganz weniger Minuten Tore geschossen, sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit. Wenn das passiert, bringt dich der Gegner zur Strecke." (mso)

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