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04.01.2010HINTERGRUND ENTHÜLLT

Cristiano Ronaldo wäre um ein Haar bei Inter Mailand gelandet

Superstar Cristiano Ronaldo von Real Madrid wäre zu Anfang seiner Karriere fast beim italienischen Topclub Inter Mailand gelandet. Dies enthüllte nun Spieler-Agent Jorge Mendes im Gespräch mit einer italienischen Zeitung.

Was für eine Fehlentscheidung: Weltfußballer Cristiano Ronaldo (24) hätte fast bei Inter Mailand seine Karriere angefangen, doch dann entschieden sich die Norditaliener gegen ihn.

Man schrieb das Jahr 2003, und ein junges portugiesisches Ausnahmetalent suchte Anschluss bei den großen Namen der Kickerwelt. Heute ist aus dem halbwüchsigen Hoffnungsträger Cristiano Ronaldo geworden, der mit 94 Millionen Euro Marktwert teuerste Fußballspieler der Welt. Fast hätte diese Summe den Mailändern zugestanden - doch letztlich strich sie Manchester United ein.

Im Interview mit der Tageszeitung 'Gazzetta dello Sport' erklärte dazu nun am gestrigen Montag Ronaldo-Agent Jorge Mendes: "Ja, es stimmt, Cristiano Ronaldo stand vor seinem Engagement bei Manchester United einen Schritt davor, bei einem italienischen Club zu unterschreiben, doch ich kann Ihnen nicht sagen, bei welchem." Den Namen des Vereins nennt jedoch die 'Gazzetta' und verweist auf Inter Mailand.

Mendes ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, noch etwas in der offenen Wunde herumzustochern: "Tatscahe ist, dass der italienische Fußball 2003 die Chance vertan hat, einen der größten Fußballer aller Zeiten zu verpflichten. Cristiano wird dem Sport sein Markenzeichen aufdrücken, wie seinerzeit Pelé."

Das Lob gab Cristiano Ronaldo umgehend zurück, und zwar auf einer Party der portusiesischen Tageszeitung 'A Bola': "Jorge ist ein ganz großer Freund und ein Manager, dem niemand das Wasser reichen kann", verkündete er in gewohnt großspuriger Manier.

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Seine Ziele für das Neue Jahr formulierte Cristiano Ronaldo bei der Gelegenheit gleich hinterher: "Ich will wieder so schnell wie möglich, in diesem oder im nächsten Jahr, den Ballon d'Or gewinnen." Auch steht für den Ballartisten der Liga-Titel hinter der Champions League zurück: "Alle wollen die Champions League gewinnen, ein Wettbewerb, von dem die ganze Welt spricht. In den Umkleidekabinen und auch drauße sprechen wir von nichts anderem." (mso)

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