Superstar Cristiano Ronaldo wird bei Real Madrid immer überzeugender - und mausert sich bereits zum Torschützenkönig der Primera Division.
Toben angesichts eines 5:0 Heimsiegs - diesen Luxus konnte sich am gestrigen Mittwochabend Real-Madrid-Trainer Manuel Pellegrini leisten. Wäre da nämlich nicht 94-Millionen-Neuzugang Cristiano Ronaldo gewesen, hätte das Ergebnis auch ganz anders ausgehen können.
Bereits nach 50 Sekunden Spielzeit traf der 'Fußballer des Jahres' zum vorentscheidenden 1:0 im Santiago Bernabeu gegen Liga-Gegner Xerez. Weil der gegnerische Gago einen Pass falsch spielte, konnte der Star-Stürmer in Rekordzeit in Ballbesitz gelangen, ein paar Gegner rasch ausdribbeln und mit der Rechten den Ball im Netz versenken.
Keine fünf Minuten brachte der Portugiese den Xerez-Torwart erneut ins Schwitzen, den Abprall wusste Raúl allerdings nicht zu verwandeln. Ganz generell gab sich das Team der 'Galaktischen' merklich blass, und brachte einen zweiten Wachruf in der 75. Minute, als Cristiano Ronaldo erneut traf - diesmal mit dem Kopf nach einem Eckball.
Kurz vor der Auswechslung legte Ronaldo dann noch Guti fürs 3:0 den Ball auf den Fuss. Von der Bank aus konnte er dann mitverfolgen, wie seine Teamkollegen sich doch noch aufrappelten und schließlich Karim Benzema in der 82. und Ruud van Nistelrooy in der 89. den definitiven Spielstand besiegelten.
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Pellegrini wehrte sich im Anschluss gegen jedwede Lobhudelei: "Ich bin nicht einverstanden, das war kein gutes Spiel. Aber immerhin trifft Ronaldo." Die spanische Sportzeitung 'As' urteilte ähnlich: "Cristiano war entscheidend. Real hat noch keine Mannschaft, aber die Stars erledigen alles." (mso)