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EM 2008: Cristiano Ronaldo und Deco schießen Portugal zum Sieg

09.11.2009BARCA BEREITET TRAUMGEBOT VOR

Cristiano Ronaldo unter Druck: Wayne Rooney bald wertvoller?

Cristiano Ronaldo steht kurz davor, den Titel des teuersten Fußballspielers der Welt an seinen ehemaligen Teamkollegen Wayne Rooney zu verlieren. Britischen Presseberichten zufolge ist der spanische Rekordmeister FC Barcelona bereit, 100 Millionen Euro für Star-Stürmer zu berappen.

Ballartist Cristiano Ronaldo hatte bereit vor einigen Wochen den Wunsch geäußert, seinen früheren Sturmpartner Wayne Rooney bei Real Madrid mit dabei zu haben. Nun könnte es bald soweit sein, und der Brite nach Spanien umziehen - aber nicht zu den Königlichen. Madrids Erzrivale FC Barcelona soll im Wettbieten nicht nur schneller, sondern auch großzügiger gewesen sein.

Die Ablösung von Cristiano Ronaldo kostete die Madrilenen diesen Sommer spektakuläre 94 Millionen Euro und brachte damit dem Superstürmer den Titel 'teuerster Fußballer der Welt' ein. Nun will Barca mit dem Transfer von Manchesters bestem Offensivmann, Wayne Rooney, zumindest gleichziehen, und einen neuen Ablöserekord aufstellen. Die Katalanen und ManU sollen bereits über eine Ablösung in Höhe von 100 Millionen Euro einig sein, wie das Nachrichtenportal 'News of the World' am vergangenen Samstag berichtete.

Manchester United hatte erst vor wenigen Monaten die riesige Summe für Cristiano Ronaldo eingestrichen, soll aber immer noch finanzielle Probleme haben und deshalb bereits sein, Angebote für den eigenen verbleibenden besten Spieler zu prüfen. Die katalanische Mannschaft scheint dabei zuversichtlich zu sein, dass der anvisierte Stürmer dann Cristiano Ronaldo sowohl als bester, als auch als teuerster Fußballer der Welt übertrumpfen wird.

Raffaella Fico
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Der einzige Schönheitsmakel an dem Deal scheint bislang nur zu sein, dass der britische Nationalspieler scheinenbar kaum ein Interesse daran hat, sein Land und seine Mannschaft zu verlassen. Das merkte Cristiano Ronaldo selbst vor ein paar Wochen an: "Ich habe realisiert, dass es für ihn ein schwerer Schritt wäre, England zu verlassen. Er liebt das Land, er liebt Manchester und er ist ein Liverpooler Junge."

Der portugiesische Superkicker seinerseits ist und bleibt jedoch der Meinung, dass der Brite perfekt zu den Madrilenen passen würde. "Es wäre brillant, wenn er kommen könnte. Madrid ist der ideale Platz für die besten Spieler der Welt und es gibt kaum Zweifel, dass er einer von ihnen ist", schwärmte der Portugiese gegenüber der britischen Boulevardzeitung 'The Sun'. Ein Einsatz von Wayne Rooney bei Real Madrid könnte dabei der spanischen Mannschaft aus ihrer aktuellen Krise helfen, denn seit Cristianlo Ronaldo aufgrund seiner Knöchelverletzung aussetzen musste hatte Real eher wenig Erfolg.

Die Nationalmannschaft Portugals ist indessen ihrerseits mittlerweile so verzweifelt, dass der verletzte Fußballer für sie die einzige Hoffnung ist und bleibt. Dabei geht das Gezerre am Trikot des Star-Portugiesen weiter. Real Madrid und der portugiesische Verband streiten nach wie vor über einen möglichen Einsatz des Ballartisten am 14. und 16. November bei den Play-Off-Spielen. Laut den 'Königlichen' muss Ronaldo noch mindestens zwei Wochen pausieren, während Portugals Nationaltrainer Carlos Queiroz den Superstürmer trotzdem für die Entscheidungsspiele gegen Bosnien-Herzegowina einberufen hat.

Laut Queiroz werde der Starspieler von den Mannschaftsärzten genauestens untersucht und erst dann werde Portugal entscheiden, ob der Superstürmer in seinen Überlegungen überhaupt eine Rolle spiele oder nicht. Der Stürmer, der wochenlang wegen einer Knöchelverletzung gefehlt hat, will selbst an den Play-off-Spielen teilnehmen, seine spanische Mannschaft rät allerdings davon ab. Presseberichten zufolge forderte der spanische Rekordmeister den Stürmer sogar auf, der Nominierung nicht Folge zu leisten.

Die Madrilenen sind nicht bereit, eine weitere Verschlechterung des Stürmers zu riskieren, denn im Falle einer Operation würde der Portugiese mindestens bis Januar dem Spielfeld fernbleiben müssen. Real Madrid lehnt daher einen WM-Quali-Einsatz von Cristiano Ronaldo rundwegab. Daher will der Verein den Portugiesen nun die ärztlichen Diagnosen zuschicken und teilte bereits mit, dass die dortigen Verbandsärzte sich in Madrid gerne selbst vom Ausmaß der Verletzung ein Bild machen können.

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"Ich kann verstehen, dass der Spieler besorgt ist. Es tut mir leid für ihn und Portugal. Aber wenn Ronaldo gesund wäre, hätte er schon längst für uns gespielt", beteuerte Reals Trainer Manuel Pellegrini in einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag.

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