01_aktion_300x300
Linkbox
Artikel zum Thema
Highlights zum Thema
Bildgalerie
Robert Pattinson und Kristen Stewart in 'Twilight Eclipse': Ewiger Treueschwur
Highlights der Woche (KW 20)
Diese Seite DruckenDiese Seite weiterempfehlen
StartseiteVIPsSportsBEI WAHL ZUR FAN-IKONE DURCHGEFALLEN
Cristiano Ronaldo will zu Real Madrid wechseln

09.02.2009BEI WAHL ZUR FAN-IKONE DURCHGEFALLEN

Cristiano Ronaldo trotz Sieg von Manchester United schwer enttäuscht

Nach einem knappen Sieg am gestrigen Sonntag gegen West Ham United steht Manchester United wieder an der Tabellenspitze der Premier League. Es war jedoch nicht Cristiano Ronaldo, der seine Mannschaft zum Sieg führte, sondern Altmeister Ryan Giggs. Das Urgestein von Manchester United kann sich zudem zu den größten fünf Manchester-Ikonen aller Zeiten zählen, die vergangene Woche von den Fans gewählt worden waren. Cristiano Ronaldo ist überraschenderweise nicht in dem erlesenen Kreis zu finden.

Auch Paul Scholes, nach dessen Vorarbeit Giggs in der 62. Minute gestern das Tor des Tages erzielt hatte, und David Beckham stehen nicht unter den ersten fünf. Stattdessen zeigen die Manchester-Fans Ehrfurcht vor den Altgedienten, auf dem ersten Platz rangiert Mr. ManU höchstpersönlich, Sir Alex Fergusson, der seit 1985 Trainer bei den Red Devils ist. Platz zwei belegt Eric Cantona noch vor Robbie Keane. Auf Platz vier kommt mit Giggs schließlich der erste noch aktive Kicker, Ole Gunnar Solskjaer, der im Jahr 1999 im unglaublichen Champions League Finale gegen den FC Bayern München buchstäblich in letzter Sekunde das alles entscheidende Tor für die Engländer erzielt hatte, schließt den erlesenen Kreis.

Dass Cristiano Ronldo als aktueller Weltfußballer des Jahres nicht unter den größten ManU-Ikonen auftaucht, verwundert, allerdings nur auf den ersten Blick. Denn der Portugiese hat bislang weit weniger Titel mit den Red Devils gesammelt als beispielsweise Cantona oder auch Solskjaer. Zudem liebäugelte Ronaldo zuletzt immer wieder mit einem Wechsel zu Real Madrid, eine Tatsache, die in Manchester nicht gerne gesehen wird. Da auch David Beckham, der Superstar, der Mode und Fußball verbindet, nicht unter den Top 5 landen konnte, ist klar, dass die Konkurrenz enorm war. Dennoch dürfte Ronaldo von der geringen Fan-Zustimmung enttäuscht sein.

Ronaldo hat sich in den letzten Wochen auch nicht immer von seiner besten Seite auf dem Platz gezeigt. Der unnachahmliche Torriecher der vergangenen Saison scheint dahin zu sein. Dass ManU nach einer starken Serie und dem gestrigen Sieg auf dem ersten Tabellenplatz steht, hängt ohnehin nicht so sehr von der Offensive ab. Der Schlüssel für ManU ist vielmehr die Defensive, seit mittlerweile über 13 Spielen und 1212 Minuten konnte Edwin van der Sar im Manchester-Tor nicht mehr überwunden werden.

Verwandte Artikel



Damit führt Manchester United auch ohne Tore von Cristiano Ronaldo die Premier League unangefochten und verdient an. Zwei Punkte Vorsprung und ein Spiel weniger können die Red Devils vorweisen. Es folgt der FC Liverpool auf dem zweiten Platz, ehe die erste kleine Punktelücke klafft. Aston Villa als Drittem fehlen bereits fünf Punkte auf ManU, Chelsea als Viertem sogar sieben. Der FC Arsenal als Fünfter ist sogar bereits zwölf Punkte hinter ManU zurück und damit bereits frühzeitig aus dem Titelkampf ausgeschieden. (cai)

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (1)
jenny (09.02.2009 19:59)

...

Also ich bezweifel, dass Ronaldo sehr enttäuscht sein wird. Er weiß wohl, dass viele Spieler bereits einiges mehr für den Verein getan haben.
Wer mir allerdings in den Top 5 fehlt, sind Legenden wie Sir Bobby Charlton, Sir Matt Busby oder auch Duncan Edwards, die den Verein zu dem geführt haben, was er heute ist.
Wenigstens einen hätte ich erwartet, wobei Ferguson auf Platz 1 auf jeden Fall in Ordung geht.