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17.11.2009TROTZ VERLETZUNG IM STIMMUNGSHOCH

Cristiano Ronaldo setzt gegen Verletzung auf viel Liebe

'Fußballer des Jahres' Cristiano Ronaldo ist seinen Kritikern entgegengetreten. Nicht nur sei er sein Geld wert, vielmehr sei er auch bei Fußballfans beliebt, sprühte der 24-jährige Fußballprofi im Interview mit einer russischen Sportzeitung vor Selbstbewußtsein. Derweil konnte der Ballartist den jüngsten Sieg seiner portugiesischen Nationalmannschaft nur auf der Tribüne mitfeiern.

Der verletzte 94-Millionen-Euro-Mann lässt sich nicht unterkriegen. Cristiano Ronaldo zeigte sich im Gespräch mit der russischen Zeitung 'Sport Express' von seinem Wert sowie seiner Beliebtheit bei den Fußballfans weiter voll überzeugt. Kritikern entgegnete der Fußballer derweil mit Gelassenheit: "Diejenige, die Fußball mögen, lieben mich!"

Raffaella Fico
12 Bilder

Der 'Königliche' ist nicht nur mit der Millionensumme für seine Ablösung einverstanden - er glaubt sogar, noch wertvoller zu sein. Dennoch versichert Cristiano Ronaldo, dass nicht Geld seine Professionalität und Persönlichkeit ausmache: "Das Geld hat weder meinen Charakter noch meine Art zu spielen verändert", beteuerte der Portugiese.

Die Fans von Real Madrid stellen für Ronaldo dabei eine wichtige Motivationsquelle dar. Der psychologische Druck sei bei Real durchaus größer als bei Manchester United, betont der Dribbelkünstler. Das finde er aber gut, denn so lernten die Spieler, für schlechte Leistungen gerade zu stehen, glaubt der erfolgreiche Fußballprofi. „Bei großen Vereinen ist der Druck von Fans kolossal, und Real Madrid ist erster in der Liste der Großen". Die negativen Begleiterscheinugen seines Ruhms stören den 24-Jährigen dagegen nicht. „Ich habe kein privates Leben mehr, aber ich bin daran schon gewöhnt".

Gestört fühlte sich der Portugiese hingegen am letzten Samstag beim WM-Entscheidungsspiel seiner Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina. Mit Kummer musste der verletzte Stürmer das Spiel von der Tribüne mitverfolgen. Beim Siegtreffer Portugals zum 1:0 sprang Cristinao Ronaldo schließlich erleichtert auf. „Meine Kollegen da unten zu sehen und ihnen nicht helfen zu können ist für mich sehr schwer. Ich fühlte mich machtlos. Ich muss zugeben, dass ich beim Zuschauen des Spiels sehr gelitten habe", gab er im Anschluss gegenüber der spanischen 'AS' zu Protokoll.

Die Playoff-Spiele der WM-Qualifikation zwischen Portugal und Bosnien-Herzegowina muss der 24-Jährige aufgrund seiner Blessuren noch auslassen, er hofft aber auf einen baldigen Einsatz im Trikot der Königlichen. Nach eigenen Angaben verläuft die Genesung seiner Knöchelverletzung gut, eine neue Untersuchung soll diese Woche zeigen, ob der Ausnahmesportler nun fit genug ist, um wieder mit den Madrilenen zu trainieren. Ronaldos Ziel ist dabei eine Teilnahme am Klassiker Real gegen Barca am 28. November.

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In Bezug auf Kritik an Real-Trainer Manuel Pellegrini verlieh Cristiano Ronaldo abermals seiner Zufriedenheit mit dem Coach Ausdruck, und fügte hinzu: "Ich glaube nicht, dass Spieler bei solchen Diskussionen beteiligt werden sollen. Spieler müssen arbeiten." Auch ist der Portugiese zuversichtlich, dass Real in naher Zukunft wieder erfolgreich sein kann: "Geben sie uns ein halbes Jahr und sie werden sehen, was für ein tolles Team wir sind", verlautbarte der Star-Kicker.

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