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Cristiano Ronaldo macht Schule: FC Chelsea, Liverpool, ManU und Arsenal top

23.10.2008DIE INSEL ZEIGT, WIE'S GEHT

Cristiano Ronaldo macht Schule: FC Chelsea, Liverpool, ManU und Arsenal top

Auch ohne den verletzten Michael Ballack konnte sich der FC Chelsea im Spitzenspiel der Gruppe A behaupten, und fuhr gegen den AS Rom einen 1:0-Sieg ein. Damit rundeten die Londoner die beeindruckende Bilanz der englischen Vertreter in der Champions League ab. Bereits am Dienstag hatten Manchester United und Arsenal London imposante Siege gegen Celtic Glasgow und Fenerbahce Istanbul eingefahren. Der FC Liverpool beim Auswärtsspiel bei Atletico Madrid immerhin einen Punkt entführen.

Nach drei Vorrundenspieltagen sieht es ganz so aus, als würde sich die aus dem Vorjahr bekannte Dominanz der englischen Vereine in der Champions League fortsetzen. Der FC Chelsea liegt nach dem 1:0 gegen den AS Rom überlegen mit sieben Punkten an der Spitze der Gruppe A. Der FC Liverpool rangiert in der starken Gruppe D punktgleich mit Tabellenführer Atletico Madrid auf dem zweiten Platz.

Ein Kopfballtor von Kapitän John Terry sicherte dem FC Chelsea den Sieg gegen die Roma. Die Italiener konnten zwar nach langer Pause zum ersten Mal wieder über die volle Distanz auf ihren Star Francesco Totti zurückgreifen, doch hatten nur wenige Chancen gegen die starken Engländer. Deren kommender Gegner in der Premier League, der FC Liverpool, konnte bei den spielstarken Spaniern von Atletico Madrid ein 1:1 ergattern. Die Führung der Mersey-Mannschaft durch Robbie Keane konnte Simao in der zweiten Hälfte für Atletico zwar noch ausgleichen, doch zum Sieg reichte es nicht mehr. Beide Mannschaften liegen nun mit sieben Punkten an der Spitze der Gruppe D.

Noch beeindruckender waren am Dienstag die Auftritte der beiden anderen englischen Vertreter Manchester United und Arsenal London. Der Titelverteidiger aus Manchester fertigte im britischen Duell Celtic Glasgow mit 3:0 ab. Zwei Tore erzielte dabei der Ex-Leverkusener Dimitar Berbatov, das dritte steuerte der derzeit sehr starke Wayne Rooney bei. Die Angriffsreihe um den portugiesischen Superstar Cristiano Ronaldo wirbelte die schottische Abwehr gehörig durcheinander. Gemeinsam mit dem FC Villareal liegt ManU damit an der Spitze der Gruppe E. Die Bilanz von 6:0 Toren aus drei Spielen spricht zudem für eine sattelfeste Abwehr des Teams von Sir Alex Ferguson.

Arsenal London brannte beim Gastspiel in Istanbul ein wahres Offensivfeuerwerk ab. Mit 5:2 siegte das Team von Arsene Wenger in der türkischen Hauptstadt. Mit Adebayor, Walcott, Diaby, Song und Ramsey trafen zudem fünf verschiedene Spieler - ein deutliches Indiz für eine homogene Mannschaft. Mit ebenfalls sieben Punkten führt Arsenal die Gruppe E souverän an. Schlimmer sieht es hingegen für Fenerbahce-Coach Luis Aragones aus. Der Spanier, der sein Heimatland im Juni zum EM-Titel geführt hatte, steht nun im Kreuzfeuer der Kritik. Denn nicht nur in der Champions League bringt sein Team derzeit kein Bein auf den Boden, auch in der heimischen Liga läuft es alles andere als gut.

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Die Fans aus dem Heimatland des Fußballs können jedenfalls zufrieden mit ihren Teams sein. Alle vier englischen Vertreter haben sehr gute Chance auf das Erreichen des Achtelfinals. Bereits im Vorjahr wurden ob der Dominanz der Mannschaften erste Stimmen laut, die von Wettbewerbsverzerrung sprachen. Schließlich haben es in England finanzkräftige Investoren wesentlich leichter, sich in Teams einzukaufen, als beispielsweise in Deutschland. Jedoch darf bei der Debatte nicht vergessen werden, dass Teams wie Manchester United oder Arsenal London einfach einen sehr schön anzusehenden und zudem noch erfolgreichen Offensivfußball spielen. Und attraktiv zu spielen ist schließlich keinem Verein verboten.

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