Im Qualifikationsduell für die WM 2010 in Südafrika treffen am Wochenende Portugal und Schweden aufeinander. Dabei stehen sich auch zwei Fußball-Ikonen der Superlative gegenüber: Cristiano Ronaldo, der amtierende Weltfußballer des Jahres 2008, mißt sich mit dem Team von Zlatan Ibrahimovic, dem Fußballer mit dem weltweit höchsten Gehalt. Weil aber Ibrahimovic gelbgesperrt fehlt, gehen die Iberer ganz klar favorisiert in die Begegnung.
In ihrer Gruppe stehen beide Teams ordentlich unter Druck, beide müssen gewinnen, um sich wieder in Reichweite der Tabellenführung begeben zu können. Portugal ist Vierter und Schweden nur Fünfter, hinter ihnen gibt es im Augenblick nur noch Malta.
Dementsprechend unter Druck steht auch Felipe Scolari-Nachfolger Carlos Queiroz, ist die Unzufriedenheit ob der bisherigen Leistung im fußballvernarrten Land an der Atlantikküste doch denkbar groß. "Wir müssen wieder den Portugal-Stil spielen - attraktiven, schnellen und modernen Fußball", fordert der Coach daher auch.
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Das ernüchternde 2:6 in der Test-Begegnung gegen Brasilien hat jedoch auch tiefe Spuren in der Mannschaftspsyche hinterlassen. Kapitän Cristiano Ronaldo selbst beschreibt die Stimmung in seiner Elf wie folgt: "Das Team ist nicht gefestigt, weil die Ergebnisse zuletzt nicht so waren, wie wir es wollten". Dennoch führe an einem Sieg kein Weg vorbei: "Wir müssen gewinnen, sonst schaut es für uns ganz düster aus". (mso)