Zum ersten Mal stand 'Fußballer des Jahres' Cristiano Ronaldo mit seinem neuen Star-Enemble auf dem grünen Rasen - und prompt siegte die Neuauflage der 'Galacticos' gegen die irischen Shamrock Rovers.
Auf insgesamt 45 Minuten Spielzeit kam der für 94 Millionen Euro in die spanische Haupststadt gewechselte teuerste Spieler der Welt, Cristiano Ronaldo (24). Zwar erzielte nicht er den Siegtreffer, sondern Karim Benzema, aber aus dem Häuschen waren die 4.000 gekommenen Gastgeber wie Real-Fans ob der Anwesenheit des Star-Kickers allemal.
Das ist allerdings auch kein Wunder: Nicht lange ist es her, dass der Portugiese im Estadio Santiago Bernabeu von Madrid 80.000 Menschen bei seiner Vorstellung in Ekstase versetzte, ohne dabei einen einzigen Ball zu berühren. Der Promi-Faktor zieht eben.
Das war am gestrigen Dienstagabend schon anders. Der angeblich beste Fußballer der Welt konnte das eine oder andere Jonglier-Kunststück vorführen, blieb aber erwartungsgemäß bei diesem ersten Schauslaufen eher blass. Im Gegenzug versprühte der ehemalige ManU-Stürmer verbal jede Menge Enthusiasmus: "Es fühlt sich toll an, in dieser spektakulären Mannschaft zu spielen. Ich bin wirklich sehr, sehr glücklich."
Völlig selbstlos und teamorientiert unterstrich das Sex-Symbol auch, sich in jede Rolle einfügen zu wollen, die ihm zugedacht werden mag: "Es ist mir egal auf welcher Position ich spiele. Ich will so schnell wie möglich ins Team integriert sein."
Sein nicht ganz makelloses Auflaufen gestand Ronaldo noch dazu selbst ein: "Wir waren alle heute wegen des Trainings und der harten Vorbereitung ein wenig müde, werden aber, wenn wir die überstanden und eine Kurze Pause haben, unseren Rhythmus finden."
Angesichts von so viel Fußball-Noblesse verschlug es den Gegnern prompt die Sprache. Nur Mittelfeldsspieler Stephen Rice (24) brachte ehrfürchtig einen zusammenhängenden Satz hervor, doch der klang dann auch eindeutig: "Unser Platz ist jetzt heilig. Hier waren die besten Spieler der Welt drauf." (mso)