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EM 2008: Cristiano Ronaldo und Deco schießen Portugal zum Sieg

03.11.2009AUFMUNTERUNG VOR SCHLÜSSELSPIEL

Cristiano Ronaldo: 'Real Madrid kann auch ohne mich siegen'

Star-Portugiese Cristiano Ronaldo hat seiner Mannschaft, dem spanischen Rekordmeister Real Madrid, vor der heutigen Champions-League-Begegnung gegen den AC Mailand Mut zugesprochen.

Es kommt nicht auf ihn allein an: Stürmer Cristiano Ronaldo (24) von Real Madrid sieht sich nicht als den entscheidenden Faktor seines Teams.

Und obwohl die 'Königlichen' am heutigen Dienstagabend auswärts beim AC Milan, gegen den sie daheim im Santiago Bernabeu 2:3 unterlagen, ohne den Ballartisten antreten müssen, haben sie dem Portugiesen zufolge dennoch gute Siegeschancen. Bei der Vorstellung der Castrol Rankings betonte der Star-Kicker: "Grosse Teams wie dieses hängen nicht von der Leistung eines einzigen Spielers ab. Ich bin mir sicher, dass es auch Niederlagen geben wird, wenn ich wieder mit auf dem Feld stehe. Wir müssen in mancherlei Hinsicht besser werden, aber Real Madrid hängt nicht von einem Spieler ab."

Die Tatsache, dass er selbst in den zum ersten Mal zusammengestellten Castrol Rankings nicht an erster Stelle rangiert, sondern sich mit einem dritten Platz hinter Thierry Henry und Lionel Messi zufrieden geben muss, fasst Cristiano Ronaldo als Ansporn auf: "Die Castrol Rankings möchte jeder Spieler anführen. Wenn man die Nummer eins der Castrol Rankings ist, gibt es keine Argumente dagegen, denn sie basieren einzig auf Fakten, nicht auf Meinungen. Deshalb werde ich alles daran setzen, die Nummer eins zu werden - und beweisen, dass ich der Beste bin!"

Auch Real-Coach Manuel Pellegrini sieht den Ausfall des amtierenden 'Fußballer des Jahres' für seine Mannschaft als Anreiz an, sich als funktionierendes Ensemble zu präsentieren: "Ich weiß, dass die Spieler sich auf die Begegnung freuen. Wir müssen die Konzentration beibehalten und unser Spiel spielen. Wir müssen schnell spielen, weil es von entscheidender Bedeutung ist, dass wir am Ende an der Spitze der Gruppe stehen. Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, aber wir müssen jetzt beweisen, dass wir ein echtes Team sind."

Heimkehrer Kakà schaut dem Match derweil mit gemischten Gefühlen entgegen. Der Brasilianer, der im Sommer für 65 Millionen Euro aus Mailand nach Madrid wechselte, freut sich auf einen warmen Empfang in seinem ehemaligen Stadion, schaut aber auch einer sportlich harten Herausforderung ins Auge. Im Gespräch mit der Mailänder 'Gazzetta dello Sport' gab er zu Protokoll: "Wegen dessen, was in den letzten Jahren zwischen uns war, erwarte ich eine guten Empfang. Für uns wird es aber ein schwieriges Spiel."

Gegenüber der italienischen Sport-Tageszeitung prophezeit indessen Fabio Capello, der bereits beide Teams trainierte und gegenwärtig Englands Nationalcoach ist, dass die Madrilenen noch ein Jahr Zeit brauchen, um richtig in Schwung zu kommen: "Was Real im Moment braucht ist ein Jahr, um wieder zur Dominanz zurückzufinden. Das ist jetzt noch nicht der Fall."

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Der AC Mailand und Real Madrid stehen im Augenblick punktgleich mit sechs Zählern an der Spitze der Gruppe C, während Olympique Marseille und der FC Zürich bisher jeweils drei Punkte erkämpfen konnten. (mso)

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