Reals Ballartist Cristiano Ronaldo ist dieses Jahr nur Zweitbester. Barcelonas Dribbelkünstler Lionel Messi wird am heutigen Monatagabend den Portugiesen endgültig entthronen und auch den Titel als 'FIFA Bester Fußballer 2009' abräumen.
Heute Abend wird in Zürich der 'FIFA Weltfußballer 2009' gekürt und Barças Starfußballer Lionel Messi gilt dabei als Top-Favorit. Vor wenigen Wochen gewann der Argentinier bereits den Ballon D'Or und schrieb zuletzt zusammen mit seinem spanischen Club auch noch Fußball-Geschichte: Der FC Barcelona ist das erste Team der Welt, das innerhalb eines Jahres die sechs wichtigsten Titel abräumte.
Der spanische Rekordmeister gewann die Champions League, die spanische Meisterschaft, den spanischen Pokal, den Supercup, den europäischen Supercup und am Samstag die Klubweltmeisterschaft in Abu Dhabi. Bei dem Spiel war Messi der Retter des Tages: Barcelona lag im Spiel gegen Estudiantes de La Plata aus Argentinien bis zur 89. Minute mit 0:1 zurück. Nach dem Ausgleich dank eines Tores von Pedro Rodriguez sicherte der Argentinier mit einem Treffer in der Verlängerungszeit seinem Team den Sieg.
Kein Wunder also, dass ausgerehcnet Messi und noch zwei weitere zwei Barça-Spieler, Xavi und Andres Iniesta, im Rennen um den begehrten Titel die Nase vorne haben.
"Ich kämpfe bereits zum dritten Mal um diesen Preis und hoffe, dass ich endlich Erfolg haben werde", betonte Messi. In den vergangenen zwei Jahren war die Ehrung an den 'königlichen' Cristiano Ronaldo und Kaka (damals noch AC Mailand) gescheitert, die auch dieses Jahr um die FIFA-Trophäe konkurrieren.
Doch auch für Cristiano Ronaldo gpbt es wieder Grund zur Freude. Real Madrid zeigte sich am Samstag im Spiel gegen Real Saragossa in Topform und machte mit seinem 6:0 Sieg einen erstklassigen Aufritt. Dank der Torgala verkürzten die Madrilenen den Rückstand auf Erzrivale Barca auf zwei Punkte.
Dabei meldete sich der Dribbelkünstler, der sich von seiner Knöchelverletzung völlig erholt zeigte, mit einem Traumtor zurück. Erst stoppte Ronaldo einen langen Pass meisterlich, tanzte anschließend an drei Gegnerspielern vorbei und traf schließlich das lange Eck.
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In der spanischen Presse wird der Portugiese seither wieder wie ein Gott gefeiert und sein spektakuläres Treffen sogar als Kunstwerk gehuldigt, das ins Prado-Museum gehöre.