Topstürmer Cristiano Ronaldo erteilte jeglichen Spekulationen über einen baldigen Wechsel zum spanischen Meister Real Madrid eine klare Absage. Der Portugiese fühlt sich nach eigenen Angaben sehr „wohl“ bei seinem jetzigen Arbeitgeber, dem englischen Champions-League-Sieger Manchester United. Der spanische Topverein Real buhlt seit längerem um den 23-jährigen Weltfußballer.
Europas Fußballer des Jahres hat alle Gerüchte um einen baldigen Wechsel von Manchester United zu Real Madrid dementiert. „Ich will hier bleiben. Ich fühle mich hier zu Hause und bin glücklich", äußerte Cristiano Ronaldo gegenüber dem klubeigenen TV-Sender 'MUTV' am Donnerstag. Während der Klub-Weltmeisterschaft im Dezember im japanischen Yokohama hatten spanische Zeitungen entsprechende Spekulationen ins Leben gerufen.
Manchesters Trainer Sir Alex Ferguson hatte daraufhin heftig reagiert und den Konkurrenten aus Spanien scharf attackiert: „Real hat keine Chance, es gibt keine Absprachen zwischen den Vereinen." Der 67-Jährige, der berühmt ist für seine zuweilen heftigen Gefühls- und Wortexplosionen, setzte sogar noch eine Verbalattacke hinzu: „Glauben Sie, ich würde mit denen einen Vertrag machen? Auf gar keinen Fall."
Der Jungstar meldete sich nun selbst zu Wort. Es gebe immer Spekulationen, vor allem „um meine Person", aber auch „um andere Spieler auf der ganzen Welt", erklärte der portugiesische Nationalstürmer, der in der vergangenen Saison den „Red Devils" 42 Treffer in der Meisterschaft und in der Champions League beschert hatte. Der Superstar will aber bei seinem Verein auf der Insel bleiben. Wer behaupte, er wolle nach Madrid wechseln, sei „ein Lügner. Was solche Leute sagen, ist nicht wahr."
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„Die Fans sind toll zu mir, ich liebe sie. Wie ich gesagt habe, ich fühle mich hier zu Hause", umschmeichelte der begehrte Flügelstürmer seinen jetzigen Arbeitgeber und erteilte den „Königlichen" eine klare Absage. Der ManU-Erfolgsgarant hatte in der Vergangenheit immer wieder mit einem Wechsel zum spanischen Rekordmeister aufhorchen lassen. Das Wechseltheater scheint nun - zumindest zum Jahreswechsel - beendet. Es gilt jedoch als offenes Geheimnis, dass der junge Dribbelkünstler an einem Wechsel nach Spanien interessiert ist. (sk)