Verona Pooth hat einiges zu zeigen. Am gestrigen Donnerstagabend gewährte die 40-jährige Society-Lady auf ProSieben Gastgeber Boris Becker einen ausführlichen Einblick in ihr aufregendes Leben. Die Moderatorin jettet dabei durch Deutschland, shoppt in den besten Düsseldorfer Läden und ist einem Gläschen Champagner nicht abgeneigt. Scheinbar ist die Steuerfahndung in diesen Momenten weit weg. Veronas Auftritt war der Auftakt zur neuen Promi-Talk-Runde des einstigen Tennisprofis.
ProSieben, Donnerstag, 23:15: Boris Becker meets... Verona Pooth – und ganz Deutschland darf dabei sein, wenn die Moderatorin aus dem Nähkästchen plaudert. Verona nimmt Bobbele zum Powershoppen mit auf die Königsallee in Düsseldorf. „Mit dir ist es wie bei 'Pretty Woman', man wird richtig verwöhnt“, sagt Verona zu Boris und ist sich der Zweideutigkeit ihrer Worte offenbar nicht ganz bewusst. „Bumm-Bumm-Becker“ hatte nämlich seine Kreditkarte gezückt. Wer weiß, vielleicht war ja die von Franjo schon gesperrt.
Verona Pooth
Im Gegenzug schenkt Verona dem Gastgeber eine Wellness-Behandlung in einem exklusiven Spa. Ob die Gurkenscheiben im Gesicht aber überhaupt etwas bringen, fragt sich in diesem Augenblick wohl nicht nur Boris. Mineralien lassen Boris Becker in einen tranceartigen Zustand dämmern, lässt uns die Off-Stimme wissen. Aha.
Anschließend fliegen die beiden mit einer Privatmaschine schnell weiter nach Hamburg. In der Hansestadt hatte einst die steil nach oben führende Karriere von Verona Feldbusch begonnen, wie die im bolivianischen La Paz geborene Entertainerin ursprünglich hieß. In Hamburg machten sich Boris und Verona gemeinsam auf in die frühere WG der Werbe-Ikone. Verona hatte sich das Dach damals mit zwei Blondinen geteilt. „Es war eine richtig coole Zeit“, schwärmte der Talk-Gast, der damals als Model arbeitete und später sogar den Titel „Miss Germany“ einheimste.
Dann ging es für das Duo in einen Plattenladen. Verona fand dort tatsächlich noch ihren ersten und einzigen musikalischen Hit: Das Album „Ritmo de la Noche“ der Band Chocolate, deren Frontfrau das Ex-Model einst war. „So hat eigentlich alles angefangen“, erinnerte sich Verona. Den Abend ließen die beiden dann bei einem Gläschen Champagner ausklingen.
Am nächsten Morgen ging es dann für Verona zurück in die eigene Kindheit. Die beiden besuchten Veronas ehemalige Grundschule, wo sie einer Klasse eine amüsante Lektion in perfektem Satzbau erteilte und es sich nicht nehmen ließ, sich mit dem altbekannten Werbe-Slogans „Da werden Sie geholfen“ selbst auf die Schippe zu nehmen.
Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, reisten Boris und Verona auch noch nach Wien, wo die damalige Frau Feldbusch vor drei Jahren ihrem Franjo in einer aufgedonnerten Zeremonie das Ja-Wort gegeben hatte. Die Zuschauer bekam die Hochzeits-Suite im Luxushotel ebenso zu sehen wie eine traditionelle Fahrt mit der Kutsche durch die Wiener City.
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Und dann traute sich Bobbele doch noch, die Frage aller Fragen nach der Pleite des Pooth-Imperiums zu stellen: „Was habt Ihr verbrochen?“ Wer auf dem heimischen Sofa liegend jetzt einen Offenbarungseid erwartete, den enttäuschte Verona maßlos. „Nichts“, entgegnete Frau Pooth, und Boris ließ es dabei beruhen. Dabei ist man doch vom ehemaligen Tennisprofi auch außerhalb des Feldes ein offensiveres Spiel gewohnt.