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13.06.2008JUGENDSCHUTZ IN ALARMBEREITSCHAFT

Skandal-Rapper Sido darf bei 'Popstars' Juroren-Sprüche kloppen

Poptitan Dieter Bohlen bekommt in puncto derber Sprüche gegenüber jungen Talenten offenbar bald TV-Konkurrenz. Laut Angaben von ProSieben soll in der nächsten Staffel der Casting-Show 'Popstars' der Skandal-Rapper Sido den Jurorentisch ergänzen. Neben dem Rapper werden auch Detlev D! Soost sowie Sängerin Loona auf Talente-Jagd gehen. Diesmal suchen die Juroren vier weibliche Personen, die besonders viel Stimmkraft und Ausstrahlung vorweisen müssen.

Skandal-Sänger Sido bekommt einen Platz am Jurorentisch bei der Prosieben-Castingshow 'Popstars'. Eine Sendersprecherin beteuerte bereits, dass der Sänger eine große Kompetenz für den Jurorenjob aufweise. Außerdem steht der Sänger in den Charts ganz weit oben. Die Sprecherin erklärte unter anderem, dass sie keine Zweifel daran habe, dass Sido den Job richtig machen werde. Wie ProSieben bereits bekannt gab, soll das Casting am 28. Juni in Hamburg starten. Die TV-Folgen jedoch sind erst ab August im Fernsehen zu begutachten. Einzig das Finale wird wie immer live ausgestrahlt.

Gesucht werden diesmal vier jungen Damen, die mit Hilfe von Stimme, Ausstrahlung und Tanztalent überzeugen können. Die vier Glücklichen werden dann die Nachfolgerinnen von 'Overground', 'Nu Pagadi' und 'Monrose'. Am Jurorentisch sind diesmal neben dem 27-jährigen Sido auch Sängerin Loona sowie der unersetzbare Detlev D! Soost mit dabei.

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Doch nicht alle sind mit der Jurorenwahl einverstanden. Alexandra Klauck vom Landesverband Bayern des deutschen Kinderschutzbundes prangert an, dass Sidos Songtexte frauenfeindlich seien und zudem gewalt- und drogenverherrlichende Äußerungen beinhalteten."„Somit ist Sido kein positives Vorbild für Kinder und Jugendliche", fügte Klauck im Gespräch mit der 'Bild'-Zeitung hinzu. Daher kann die Funktionärin die Entscheidung des TV-Sender auch nicht nachvollziehen. Ob sie da alleine dasteht? (tde)

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