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Stefan Raab spielt im TV Bowling

02.11.2009'BRAV-PROF' STATT 'HASS-MARTIN'

'Schlag den Raab': TV-Moderator zerlegt VWL-Professor

Am vergangenen Samstag hat Stefan Raab, TV-Moderator, nach zwei Niederlagen wieder gezeigt, was in ihm steckt. Bei seiner Spielshow `Schlag den Raab´ gewann Raab klar gegen seinen Herausforderer Oliver Wojahn, VWL-Professor aus Hamburg.

Nach den beiden letzten Niederlagen hatte es erste Unkenrufe gegeben - Raab sei zu alt für die Show. Doch diesmal zeigte es Raab wieder allen und schlug seinen Gegner klar mit 71 zu 20 Punkten. Dabei legte der „Raabiator" gleich zu Beginn vor: schon beim ersten Spiel, als die beiden Kontrahenten gegeneinander beim Flippern antraten, holte sich Raab seinen ersten Punkt.

Auch in den weiteren Spielen wie Tennis, Sahne schlagen oder Wörter rückwärts buchstabieren zeigte sich der TV-Moderator mit dem wohl bekanntesten Grinsen in der deutschen Fernsehlandschaft in Topform. Nur drei von dreizehn Spielen verlor Raab. Dabei gab es eine richtige Überraschung: zum ersten Mal in der Geschichte von 'Schlag den Raab' verlor Raab bei einem Motorsport Spiel - hier fuhr der Wirtschaftsprofessor im Amphibienfahrzeug Raab davon.

Die Bandbreite der Spiele war wie immer sehr groß, einige zielten auf Sportlichkeit/Geschicklichkeit ab, wie das Schießen eines Fußballs über eine Latte, andere eher auf 'Köpfchen', wie das Merken von vom Computer vorgegebenen Tönen. Der notorisch ehrgeizige Raab stellte wieder einmal seine Vielfältigkeit unter Beweis, wobei der nette Professor aus Hamburg - von der 'Bild' gleich als 'Brav-Prof' tituliert - all dem auch relativ wenig entgegenzusetzen hatte.

Während bei der vergangen Show `Hass-Martin´ noch das Publikum polarisierte, war Wojahn ganz Sportsmann - ein fairer Verlierer, voll Anerkennung für den Besseren. "Stefan war einfach besser", gab Wojahn zu. "Leider habe ich das Ruder nicht herumreißen können." Es habe ihm aber viel Spaß gemacht, gegen Raab anzutreten, denn dieser "spielt hart, aber fair".

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Raab war offensichtlich sehr glücklich über seinen Sieg und jubelte: "Heute ist es total gut gelaufen für mich." Gleichzeitig gab er zu, dass er zeitweise ein bisschen nervös war - ein wenig haben die zwei vergangenen Niederlagen wohl doch an seinem Selbstvertrauen geknabbert: "Allerdings hatte ich am Ende ein wenig Angst, dass sich das Ganze noch einmal dreht. Man darf nicht vergessen. Die dicken Fische kommen am Ende."

Mit dem Gewinn Raabs ist der Jackpot nun wieder auf eine Million Euro angewachsen - der nächste Herausforderer hat am 19. Dezember die Chance, sich das Geld zu erspielen. (jka)

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