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03.04.2009HEILE WELT WAR GESTERN

Germany’s Next Topmodel: Larissa allein im Haifischpool

In der gestrigen achten Folge von 'Germany’s Next Topmodel' gingen die Mädchen sprichwörtlich baden. Doch ganz anders als die Haie im Meer vor Catalina Island sind die Kandidatinnen untereinander immer weniger zurückhaltend. Jetzt gingen alle auf eine los. ProSieben dankte es ihnen und erreicht durch die Psycho-Spiele der Finalistinnen einen neuen Zuschauer-Höchstwert.

Als Konsequenz über die kritischen Stimmen der Mädchen auf das letzte Bikini-Wet-Shooting bei dem sie nach eigenen Angaben zu sehr frieren mussten, ließ sich Model Mama Heidi Klum nun etwas ganz besonderes einfallen. Bei einem Unterwasser-Shooting im polarkalten Wasser vor Los Angeles sollte ihnen das Meckern ausgetrieben werden.

„Ich bin sicher, wir werden sterben, das meine ich ernst", spekulierte Sara in die Kamera, während Sarina kurz darauf feststellte, dass man unter Wasser keine Luft bekommt. Schließlich und entgegen allen Befürchtungen lief das Shooting aber dann für alle zehn Hai- und problemlos über die Bühne. Als Belohnung ging es im Anschluss an die Ostküste ins warme Miami, wo sich die angehenden Models im Cheerleading versuchten.

Das Spannendste spielte sich aber mal wieder nicht bei den Challenges ab, sondern dazwischen. Denn das Mobbing zwischen den Teilnehmerinnen nimmt erschreckenderweise bereits internationale Züge an. Im Visier der neun Deutschen steht seit ihrem ersten Tag die Gewinnerin von „Austria's next Topmodel" Larissa. Um nicht, wie sie es selbst nannte, mit „der Irren aus Österreich" in ein Hotelzimmer zu müssen, drängten sich sogar drei Mädchen in ein Doppelzimmer. Und als die 16-jährige krankheitsbedingt das Cheerleaden abbrach, kommentierte das Kontrahentin Jessica so: „Mit dieser Frau habe ich kein Mitleid. Die geht mir links und rechts am Arsch vorbei."

Während die Juroren diese Haltung als Wettbewerbsdenken runterspielen, „Die zicken sich einfach ein bisschen an" (Zitat Heidi), fragt sich der stirnrunzelnde Zuschauer wie lange das junge Nachwuchsmodel das noch durchhält. Einzig Sarina scheint Verständnis zu haben. „Ich finde das unfair. Alle sind gegen Larissa. Ich würde an ihrer Stelle die ganze Zeit heulen." Dramaturgisch bedingt wird die Kärntnerin aber wohl leider noch ein paar Folgen durchhalten müssen, ist sie doch mit ein Garant für gute Quoten.

Ansonsten gewann, mittlerweile unspektakulärer Weise, Maria das Casting für die „Vogue Eyewear"-Kampagne und ging für den Kunden auf Tuchfühlung mit einem Krokodil. Damit steht die Favoritin der Staffel nach wie vor auf dem internen Siegertreppchen.

Bei der Entscheidung kam dank des unangenehmen Unterwasser-Shootings jede Kandidatin weiter. „Weil es so extrem war, haben wir uns gedacht, wir nehmen alle zehn noch einmal mit in die nächste Runde", erklärte Heidi.

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Insgesamt verfolgten 3,91 Millionen Zuschauer die Abendteuer der „Topmodels". Das bedeutet Höchstwert mit einem Marktanteil von 25,6 Prozent bei den 14- bis 49-jährigen. Bleibt abzuwarten ob der Sender diese Spitzenleistung halten kann, wenn die Mädchen nächste Woche nach New York fliegen.

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