01_aktion_300x300
Linkbox
Artikel zum Thema
Highlights zum Thema
Bildgalerie
Robert Pattinson und Kristen Stewart in 'Twilight Eclipse': Ewiger Treueschwur
Highlights der Woche (KW 20)
Diese Seite DruckenDiese Seite weiterempfehlen
StartseiteVIPsSocialitesZU VIEL DERBE SPRÜCHE

09.07.2008ZU VIEL DERBE SPRÜCHE

Dieter Bohlen kommt RTL teuer zu stehen: 100.000 Euro Strafe

Wegen wiederholter Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz während der Castingshow 'Deutschland sucht den Superstar' hat die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) am heutigen Mittwoch eine Strafe von 100.000 Euro gegen den Privatsender RTL verhängt. In dem TV-Format werden „beleidigende Äußerungen und antisoziales Verhalten als Normalität dargestellt“, urteilte die Kommission nach der heutigen Anhörung in München.

Durch die Aussagen der Jury werden „Verhaltensmodelle vorgeführt, die Erziehungszielen wie Toleranz und Respekt widersprechen", so der KJM-Vorsitzende Wolf-Dieter Ring. Dies könne gerade bei dem jüngeren Publikum „desorientierend wirken". Kandidaten würden gezielt lächerlich gemacht und damit dem Spott eines Millionenpublikums ausgesetzt, erklärte die Kommission ihre Entscheidung.

Bereits im Februar hatte die KJM ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Sender angekündigt, die anstehende Anhörung jedoch abgewartet. Mit Aussagen wie: „Ich glaub‘, wenn du in die Berge gehst und rufst, kommt da kein Echo zurück", hatte die Jury um Dieter Bohlen die Schutzkommission auf sich aufmerksam gemacht.

Insgesamt in vier Sendungen der letzten Staffel stellte die KJM Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz fest. Betroffen seien die Ausgaben vom 26. und 27. Januar, sowie vom 2. Und 3. Februar dieses Jahres, so die Kommission. Besondere Delikatessen waren unter anderem „Wenn ich Heinz in den Sack schieße, dann singt der besser!", „Das einzige, was du mit deinen Stimmbändern machen kannst, ist sie in Säure schmeißen. Dann haben wir ein gelöstes Problem", „Bei mir kommen solche Geräusche aus anderen Öffnungen" sowie „Das ist Darmverschluss - und das ist scheiße."

Da der Sender in „seiner umfassenden Stellungnahme dazu Einsicht gezeigt und sich verpflichtet hat, die Casting-Sendungen der nächsten Staffel der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) vorzulegen", würden zwei weitere Ausgaben der Show zwar beanstandet, das Verfahren aber eingestellt.

Eine RTL-Sprecherin äußerte indessen, der Sender warte zunächst den Bußgeldbescheid ab und behalte sich nach dessen Prüfung weitere Schritte vor. (mis)

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (1)
Maria Oberwurzer (10.07.2008 06:49)

Diskriminierung

Nach meiner Meinung völlig zurecht beanstandet.

Die Sendung mit Heidi Klum (Supermodels) ist fast genau so diskriminierend und voll Spott und Hohn gegen die Kanditatinen.