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17.03.2008AUS FÜR JERMAINE ALFORD

DSDS: Thomas Godoj von Dieter Bohlen zum Favoriten geadelt

Von Breitmaulfröschen, Schnulzenkönigen und der Queen of Soul: 30.000 Singwütige hatten sich ursprünglich bei „Deutschland sucht den Superstar“ beworben. Die harte Auslese durch Bohlen und Konsorten siebte im Vorfeld zehn aus. Von den Übriggebliebenen musste am vergangenen Samstag der 21-Jährige Jermaine Alford den Heimweg antreten – da waren´s nur noch neun. Die Zuschauer haben entschieden, das nüchterne Ergebnis: Der Traum vom Superstar ist für einen angehenden Jungstar mal wieder geplatzt.

Der hessische Barkeeper konnte die Jury mit „Apologize" von Timbaland feat. One Republic nicht überzeugen. „Im Studio bist du so geil, aber du kriegst das nicht auf die Bühne". Laut Andreas Läsker habe Alford „einfach nur Scheiße gesungen". Dabei hatte der 21-jährige Jermaine im Vorfeld der Show noch erklärt, DSDS sei seine letzte Chance. Damit steht Alford nicht alleine da. Auch der momentane Jury-Favorit Thomas Godoj kann Gleiches von sich behaupten.

Nach einer Ausbildung als technischer Zeichner und einem abgebrochenen Studium lebt der 30-Jährige zurzeit von Sozialhilfe „um sich ganz der Musik zu widmen". Anders als Alford ist Godoj jedoch eindeutiger Publikums- und Juryliebling. Der ewige und gnadenlose Stinkstiefel Dieter Bohlen meinte nach Godojs Performance des Songs „Stark" von Ich&Ich: „Langsam musst du dich daran gewöhnen, dass du hier ne Favoritenrolle spielst". Auch die anderen Jurymitglieder lobten den Auftritt des 30-Jährigen in den höchsten Tönen: „Du bist wirklich hohe Schule".

Godoj freut´s: „Ihr seid echt Hammer". Auch die anderen Kandidaten konnten überzeugen. Sarah Drone bekam für ihre Vorstellung von Beyoncés „Listen" von Anja Lukaseder den Titel „Queen of Soul" verliehen. Die 16-jährige Linda Teodosiu ergatterte sogar eine Verbeugung von Läsker, nachdem sie Christina Aguileras „Oh Mother"  „spektakulär" vorgetragen hatte. Nur Dieter Bohlen passte mal wieder nicht alles. Der 55-Jährige forderte mehr Fröhlichkeit von der Schülerin: „Ich will keinen ernsten Breitmaulfrosch, ich will einen lachenden Breitmaulfrosch".

Trotz dieser kleinen Fisimatenten ist ansonsten aber alles in Butter im deutschen Privatfernsehen. Auch „Schnulzenkönig" Fady Maalouf darf weiter das Singspektakel bereichern. Kürzlich noch hatte die Bildzeitung berichtet, Maalouf sei 1976 geboren. Damit wäre er zwei Jahre zu alt für die Teilnahme an der Show. „Wenn der 32 ist, soll er seine Koffer packen und sich vom Acker machen", hatte Bohlen die Situation kommentiert. Nach einer Prüfung der Geburtsurkunde des libanesischen Superstar-Anwärters ist jedoch alles geklärt. Auch für RTL gibt es nun keine Zweifel mehr an Maaloufs Geburtsjahr. Das „Migrantenstadel", wie es die „Berliner Zeitung" nennt, kann also fröhlich in die nächste Runde gehen. Am 22. März heißt es für die neun Überlebenden dann erneut: Bleiben - oder gehen? (ta)

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (5)
Barbara(50) (23.03.2008 07:18)

Thomas ich habe es sofort gwußt!

Ich verfolge seit Jahren DSDS und schon als Mark das erste mal auf der Bühne stand wußte ich der wird es und genauso ging es mir bei Thomas. Diese Stimme hat etwas unverkennbares und als Mann finde ich ist er sehr zurückhaltend, nett und einfach ein Junge den man als Schwiegersohn gerne hätte. Als du das Lied "Stark" gesungen hast habe sogar eine Gänsehaut bekommen.TOLL!!!!!!!!!! mach weiter so. gestern abend fand ich dich auch sehr gut und ich drücke dir alles was ich habe damit sich dein einsatz und dein Wille auch belohnt werden! Ich persönlich glaube deutsche Texteam besten zu dir passen.