Poptitan Dieter Bohlen hat mit mit einem derben Spruch wieder einmal für Aufruhr gesorgt. Diesmal geriet dem ehemaligen 'Modern Talking'-Star der offen homosexuelle Kandidat Benny (18) vor die Flinte. Nachdem der gelernte Frisör mit Brautstrauß und Schleier am vergangenen Sanstag bei 'Deutschland sucht den Superstar' (DSDS) den Madonna-Hit 'Like A Virgin' hinschmetterte, schoss ihn Bohlen mit der Äußerung ab, "wir sind hier keine Transenshow und nicht beim Tuntenball."
Von der 'Bild'-Zeitung darauf angesprochen, ob er denn etwas gegen Schwule habe, wehrt sich der Erfolgsproduzent vehement: "Genau das Gegenteil ist der Fall! Mark Medlock, Bruce Darnell - ich bin im Arbeitsleben umgeben von Schwulen, und wir ergänzen uns perfekt."
Für ihn stehe nur die musikalische Leistung im Vordergrund, und nicht die sexuelle Orientierung der Showteilnehmer: "Schwul, schwarz, grün, blau - ist mir alles egal. Bei Benny muss man aber objektiv sagen, dass seine musikalischen Leistungen nicht reichen." Deshalb spiele der auch so demonstrativ die schwule Karte aus - das sei ihm aber zu wenig, so Bohlen.
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Am vergangenen Samstag war es darüber hinaus zum Showdown zwischen den beiden Kandidaten Annemarie Eilfert (18) und Holger Göpfert (27) gekommen. Nachdem Eilfeld im TV-Interview bekanntgegeben hatte, dass, wenn es nach ihr ginge, Holger rausflöge, ging der auf sie los und stellte sie zur Rede. Schließlich geriet Holgers sängerische Darbietung vor lauter Wut durchwachsen, und die im Studio anwesenden Zuschauer buhten Annemarie aus. Auch Bohlen zeigte sich von seiner verständnisvollen Seite: "Holger ist eben sensibel." (mso)
Rolf (17.03.2009 15:53)Bohlen mal schnell als "Schwulenablehner" in Frage zu stellen, erscheint in Hinblick auf Mark Madlock schon fast hirnrissig . Benny sollte sich bewusst sein, dass für Homesexuelle kein "Hüftwackelzwang" besteht, mit dem man das fehlende Stimmpotential ausgleichen könnte. Die Aufgabe war, den Song einer Frau zu singen, nicht aber wie eine Frau über die Bühne zu wackeln. Das tut er jedoch grundsätzlich. Und genau hier entstand der Vergleich zu einer "Travestie-Show". Wenn er das nicht versteht, hat er ein echtes Problem und sollte sein Glück als Comparse in "Der Schuh des Mannitou Teil 2" oder ähnlichem versuchen. Ich kenne einige schwule Männer. Die bewegen sich vollkommen normal, weil für sie Homosexualität eben auch normal ist. Dieses ewige darauf abheben, schwul und damit "etwas besonderes" zu sein, wird langsam zur "Masche". Wenn er das nötig hat, bitte sehr. Aber dann doch bitte in den einschlägigen Szenenkneipen.
Benny bildete gemeinsam mit Holger das "Schlusslicht" am letzten Samstag. Und zwischen diesen beiden hätte die Entscheidung zur Heimreise fallen müssen.