Werbe-Diva Verona Pooth (40) ist nur wenige Tage nach der Steuer-Razzia in ihrer Villa wieder auf ein Charity-Event gegangen. Kaum war die Steuerfahnder überstanden, und schon stellte sich die Promi-Ikone wieder dem gleißenden Scheinwerferlicht: So war sie am gestrigen Sonntagabend im Berliner Nobelhotel Adlon auf dem Empfang zur Verleihung des 'Felix Burda Awards' zugegen.
Auf dem roten Teppich zeigte sich das ehemalige Spinat-Testimonial ('Blubb') elegant in Dolce&Gabbana gehüllt von seiner besten Seite. Zu den laufenden Ermittlungen in Sachen Steuerhinterziehung wollte sich die Star-Brünette gegenüber dem People-Magazin 'Bunte' jedoch nicht äußern. Ihr einziges Statement orientierte sich an dem eigentlichen Anlass des gestrigen Abends: "Ich freue mich sehr auf den Abend und in Sachen Darmkrebsbekämpfung werden wir heute Abend sehen, was das letzte Jahr gebracht hat."
Verona Pooth
Wenige Tage zuvor war die Düsseldorferin in einer Stellungnhme noch wesentlich vehementer gewesen. Im Gespräch mit der 'Bild'-Zeitung hatte sie jegliche Vorwürfe strikt von sich gewiesen, und sich als vorbildhafte Steuerzahlerin dargestellt: "Ich habe alle meine Gelder immer ordnungsgemäß in Deutschland versteuert und alle Steuersparmodelle ausgeschlagen. Ich habe mich schon vor 20 Jahren bewusst entschieden, in Deutschland zu leben und hier mein Geld zu versteuern."
Gegen einen Bericht der 'Süddeutschen Zeitung', in dem behauptet worden war, dass ihr Manager Gelder ins Ausland geschafft habe, hatte die TV-Quasselstrippe ('Peep!') rechtliche Schritte angekündigt: "Das ist eine Falschbehauptung, gegen die ich mich rechtlich wehre. Niemals, zu keinem Zeitpunkt, habe ich irgendwelche Gelder ins Ausland geschafft, weder alleine noch mit meinem Management."
Am vergangenen Dienstag hatten Beamte der Steuerfahndung das Poothsche Anwesen im Düsseldorfer Edel-Vorort Meerbusch aufgesucht. Verona blieb angeblich cool, und bot den beiden unangekündigten Besuchern erstmal einen Kaffee an. Als sich dann herausstellte, dass gleichzeitig im Büro der Firma 'Verona's Dreams' angetretene Beamte das gesuchte Dokument mit einer Überweisung aus dem Jahre 2003 aufgefunden hatten, verabschiedeten sich sich die Staatsdiener wieder höflich.
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Verona Pooth ging im Anschluss direkt in die Medien, und kommentierte das Eregninis so: "Ich bin von der Aktion sehr überrascht worden. Selbstverständlich werde ich in den nächsten Tagen eventuelle Vorwürfe zu 100 Prozent entkräften." (mso)