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29.05.2008PLEITIER GIBT INTERVIEW

Verona-Gatte Franjo Pooth gibt sich einfühlsam: 'Eine Riesensauerei'

Franjo Pooth, Pleite-Ehemann von Verona Pooth, packt aus: Zum ersten Mal nach der Insolvenz und einem erholsamen Urlaub in Dubai entschuldigt sich der frühere Firmengründer und gibt zu, dass ihn die Krise bei seinem insolventen Unternehmen 'Maxfield' schlicht überfordert hat. Auch weiß der Ex-Geschäftsmann zu berichten, dass die Vorwürfe der Gläubiger ihm "Tag und Nacht zu schaffen" machen. Insgesamt verzeichnet 'Maxfield' nach wie vor Ausstände in Höhe von rund 19 Millionen Euro.

Fünf Monate nach der Insolvenz der Düsseldorfer Elektronik-Firma 'Maxfield' hat sich Ex-Geschäftsführer Franjo Pooth zum ersten Mal in einem 'Bunte'-Interview zu den gegen ihn ins Feld geführten Vorwürfen geäußert. Der 38-Jährige gibt zu, dass sein Unternehmen nach und nach in der Krise versunken sei. "Im Nachhinein musste ich erkennen, dass ich im letzten Jahr kaufmännisch überfordert war. Irgendwann wuchs mir die Krise komplett über den Kopf", bedauerte Franjo seine jetzige Situation.

Durch die 'Maxfield'-Pleite hat der Ex-Geschäftsmann nicht nur sein Firmenkapital, sondern auch sein Privatvermögen verloren. "Finanziell gesehen habe ich fast alles verloren, was ich mir in den letzten acht Jahren hart verdient habe", gibt sich der Pleite-Geschäftsführer gegenüber der 'Bunten' mittellos. Franjo Pooth versichert aber, dass er allen Fehlern zum Trotz "mehr als bemüht" sei, "das aufzuklären".

Seine jetzige Situation und die Vorwürfe gegen ihn belasten den 38-Jährigen offenbar zunehmend. Auch der Gedanke, dass die Gläubigen immer noch auf ihr Geld warten, mache ihn, seinen eigenen Worten zufolge, fertig.

Verona Pooth
10 Bilder

Dennoch geht der Millionen-Pleitier im nächsten Atemzug gleich zum Angriff über: Franjo beklagt aufbrausend, dass es "eine Riesensauerei" sei, ihm vorzuwerfen, er habe kein Empfinden gegenüber den Geschädigten. Anfang des Jahres hatte 'Maxfield' Insolvenz angemeldet. Seitdem schuldet die Gesellschaft von Ex-Geschäftsführer Franjo Pooth ihren Gläubigen noch rund 19 Millionen Euro.

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Der Ex-Businessman gab außerdem zu, im Umgang mit den Vorständen der Düsseldorfer Sparkasse einen groben Fehler begangen zu haben. "Ich mache mir den Vorwurf, dass ich Privates und Geschäftliches zu sehr vermischt habe", bedauert Franjo nun sein Tun, und beschönigt damit gleichermaßen den gegen ihn ins Feld geführten Bestechungsvorwurf. Der Ex-Firmenbesitzer soll sich der Staatsanwaltschaft zufolge bei den Sparkasse-Vorständen mit teuren Geschenken hohe Kredite für sein Unternehmen erschlichen haben. Der Chef der Düsseldorfer Sparkasse sowie ein weiterer Vorstand waren nach Bekanntwerden der Vorwürfe mit sofortiger Wirkung suspendiert, und schließlich fristlos entlassen worden. (tde)

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (1)
Cao (02.06.2008 06:59)

Katastrofe Fam. Pooth

Hallo

ich finde das Katastrofal das Sie NICHT aufkommt mit Ihren Mitteln um den Riesigen Schaden um zu beheben!
Aber Sie steht NICHT zu seiner Mann, das finde ich Nicht in ordnung, dass so eine Person 27 Millionen schaden machen kann!
Ich Persönlich hätte vermutlich keine Chance von der Bank so etwas zu Konstruieren, aber der Bluffer Franjo Pooth kann das ausüben, so viele firmen zur Sau machen!
Ich bin wirklich enttäuscht von der Verona, das Sie nicht versucht, etwas zu Schlichten.
Das Geld das Sie besitzt hats Sie nicht Erarbeitet, das kan Nicht möglich sein !


Grüsse Rico