Barron Hilton, Miteigentümer der Hotelgruppe Hilton, hat Medienberichten zufolge seine Enkelin Paris aus dem Testament gestrichen. Aufgrund ihrer unentwegten Eskapaden gingen Paris nun knapp 60 Millionen US-Dollar durch die Lappen.
Bereits 2004 mag Opa Hilton kurz davor gewesen sein, mit dem Rotstift quer über sein Testament zu streichen. Doch scheinbar verkraftete Barron Hilton die Veröffentlichung des Pornofilms 'One Night in Paris', in dem seine Enkelin beim Oralverkehr mit ihrem damaligen Freund Rick Salomon in einem Hotel in Las Vegas zu sehen ist.
Die steten Negativschlagzeilen von Paris und ihre im vergangenen Juni verbüßte Haftstrafe wegen Trunkenheit am Steuer und Fahrens ohne Führerschein haben das Fass nun jedoch zum überlaufen gebracht. Hilton-Familienbiograph Jerry Oppenheimer verriet dem britischen Online-Magazin „metro.co.uk“ kürzlich: „Barron war und ist sehr verlegen, weil Paris den Namen 'Hilton' immer wieder so in den Schmutz gezogen hat“.
Nun zieht Barron Hilton endlich die Konsequenz und enterbt seine umtriebige Enkelin. Somit entgehen Paris knapp 60 Millionen US-Dollar, ein Anteil der 1,3 Milliarden US-Dollar, die Barron aus dem Verkauf des Hotelimperiums an den Investor Blackstone erwirtschaftet hat.
Stattdessen soll das Geld für wohltätige Zwecke verwendet werden, und fließt in die Conrad N. Hilton Stiftung. Diese Alternative sollte Paris entgegenkommen, denn die 26-Jährige kündigte nach ihrer Entlassung aus der Haft an, sich fortan für „wichtigere Dinge im Leben“ zu engagieren als für feuchtfröhliche Partys.
Auf die Finanzspritze von Opa Hilton ist Paris ohnehin nicht angewiesen. Laut Angaben des US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin „Forbes“ verdiente die 26-Jährige im vergangenen Jahr geschätzte 8,3 Millionen US-Dollar.
Weiteres Geld dürfte Paris der Verkauf ihres Anwesens in Hollywood in die Kassen spülen. Für 4,25 Millionen US-Dollar bietet sie nun ihr Haus an und verlässt somit eine Nachbarschaft, die vom Medienrummel um den Ex-Sträfling bereits völlig entnervt ist.
Auch ihr singender Einsatz für die Leinwand-Oper 'Repo! The Genetic Opera' von Regisseur Darren Lynn sollte die Hilton-Enkelin vorerst vor allzu großer Trauer um das entgangene Erbe bewahren. In dem futuristischen Drama spielt Paris die Tochter eines findigen Geschäftsmannes, der im Jahre 2056 sein Geld mit dem Verkauf lebenswichtiger Organtransplantate verdient. (cg)