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09.10.2009OFFENE UNTERHALTSZAHLUNGEN

Michael Jackson: Staatsanwalt beantragt Haftbefehl gegen Leibarzt

Gegen den Leibarzt von 'King of Pop' Michael Jackson, Conrad Murray, hat ein amerikanischer Staatsanwalt Haftbefehl beantragt, weil er der Mutter seines Kindes Unterhalszahlungen schuldig bleibt.

Seine Reputation erleidet einen weiteren schweren Schlag: Dem letzten Leibart von Pop-Gott Michael Jackson, Conrad Murray (56), droht ein Haftbefehl, weil er der Mutter seines Kindes den Unterhalt schuldig bleibt.

Der Staatsanwalt der Clark County in Las Vegas, David Roger, drohte am gestrigen Donnerstag, der Mediziner könne nächste Woche festgenommen werden, wenn er nicht vor Gericht erscheine. Einen anberaumten Gerichtstermin hatte Murray kürzlich platzen lassen, indem er nicht erschien. Roger betonte allerdings auch, dass es sich um eine extrem häufige Routineverfügung handle, die nur in diesem Fall wegen des prominenten Protagonisten überhaupt berichtenswert sei.

Sollte sich in den nächsten zehn Tagen nichts tun, gebe es jedoch unmittelbar konkrete Konsequenzen: "Dann werden wir unsere Detektive raussschicken, um Dr. Murray zu finden und ihn festzunehmen." Die Staatsanwaltschaft behält sich außerdem das Recht vor, Murray die Zulassung als Arzt beim Medizinausschuss des Staates Nevada abspenstig zu machen, sollte er den offenen Betrag in Höhe von 13.000 Dollar (8.800 Euro) nicht binnen 30 Tagen begleichen.

Aus gerichtlichen Unterlagen geht hervor, dass Conrad Murray in finanziell schwierigem Fahrwasser verkehrte, als er im Mai den Auftrag übernahm, Michael Jackson während seiner Comeback-Shows in London bei bester Gesundheit zu behalten. Am 25. Juni verstarb der Sänger allerdings völlig überraschend an einer Propofol-Vergiftung.

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Angeblich schuldet der Arzt der Uni, an der er Medizin studierte, noch 71.000 Dollar (48.000 Euro), sowie Patienten, die gegen ihn Klage einreichten, weitere 363.000 Dollar (246.000 Euro). (mso)

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