Seit geraumer Zeit lässt Sängerin Carla Bruni den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy in fremdem Licht erstrahlen. Nun soll die aus Italien stammende Französin auch dem italienischen Autohersteller Lancia zu mehr Glanz verhelfen. Ob das jedoch zu einem positiven Image verhilft, ist fraglich, denn Trotz privatem Glück sackt Bruni-Lover Sarkozy in den Populäritäts-Rankings immer weiter ab. Zum Trost wird in der Schweiz geturtelt – und sich auf die Lancia-Gage gefreut.
Mit einem Lächeln betörte Carla Bruni Frankreichs Staatsoberhaupt Nicolas Sarkozy. Und was bei Politikern wirkt, dürfte auch bei der breiten Masse seine Wirkung nicht verfehlen. So ähnlich dürfte das Management der Fiat-Tochter Lancia räsoniert haben: Ab Februar nämlich soll die schöne Sängerin in einer bundesweiten Autokampagne von Werbeplakaten für die Lancia lächeln, in Italien ist dies bereits seit September der Fall. Auf der Biennale in Venedig hatte Lancia sie als Fürsprecherin für das neue Modell mit dem aufschlussreichen Namen Musa vorgestellt.
Carla Bruni-Sarkozy
Olivier Francois, Lancias Vorstandschef, berichtete in der italienischen Tageszeitung „Il Giornale" stolz von seiner neuen Werbepartnerin: „Ich war schneller als Sarkozy. Ich konnte Carla Bruni bereits vor Monaten als Muse für Lancia gewinnen." Der Medienrummel um Bruni dürfte dem Lancia-Boss zu Gute kommen.
Weniger gut sieht es dagegen für Nicolas Sarkozy aus. Einer am gestrigen Mittwoch veröffentlichten Umfrage zufolge hat der französische Präsident kräftig an Sympathie verloren. Demnach stehen etwa 48 Prozent der Franzosen Sarkozy mittlerweile kritisch gegenüber, während 45 Prozent der Befragten seine Amtsführung weiter befürworteten. Der 52-Jährige hat somit binnen zwei Monaten bei den regelmäßigen Sympathieumfragen zehn Prozentpunkte verloren.
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Trösten kann ihn dafür seine Geliebte Bruni bei einem gemeinsamen Liebesurlaub am nächsten Wochenende. Berichten zufolge möchte das Liebespaar ungestört einige Tage in dem schweizerischen Nobel-Wintersportort Klosters verbringen. Welcher Milliardär diesmal die Sause finanziert, ist noch unklar. Jüngsten Medienberichten zufolge dürfte die Ehre, für die Spesen aufzukommen, dieses Mal Sarkozys Halbbruder, erfolgreicher Unternehmer, zuteil werden. (sw)