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05.02.2008GESCHLOSSENE PSYCHIATRIE

Britney Spears wird weggeschlossen, Daddy badet im Geld

Britneys Vater sowie ein Anwalt werden fürs erste die Vormundschaft für die Sängerin und ihr 40 Millionen Dollar Vermögen übernehmen, so ein Gerichtsurteil vom gestrigen Montag. Ärzte wiesen die Sängerin für zwei Wochen in die geschlossene Psychiatrie ein.

Ein Gericht in Los Angeles entschied am Montag, dass Jamie Spears bis zum 14. Februar die Kontrolle über das Anwesen seiner Tochter innehaben soll, berichtet „people.com". Britney hatte gegen die temporäre Vormundschaft ihres Vaters geklagt.

Britney Spears
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Spears angeblicher Anwalt, Adam Streisand, betonte, dass die Betreuung durch Vater Spears momentan nur „noch mehr Stress, Aufregung und Entfremdung" bei seiner Tochter hervorrufen würde. Außerdem hätten weder er noch der zweite bestellte Treuhänder Andrew Wallet „einfach nicht die Erfahrung, um Spears riesiges Anwesen zu führen. Streisand bezifferte den Wert der Immobilie auf 40 Millionen Dollar. Streisand, Gerüchten zufolge tatsächlich mit der Sängerin gleichen Namens verwandt, schlug die Northern Trust Bank als zeitweilige Treuhänderin für Spears Vermögen vor.

Das Gericht bestellte nichtsdestotrotz Jamie Spears und Wallet als Treuhänder. Es gäbe starke Zweifel daran, ob Streisand Ms Spears tatsächlich vertrete. Der vom Gericht bestellte Pflichtverteidiger Samuel Ingham erklärte dem Gericht, er habe Britney kurz vorher im Hospital getroffen und halte sie „für nicht in der Lage, einen privaten Anwalt zu engagieren". Britney würde „die Natur all dieser Vorgänge gar nicht erfassen." Der vermeintliche Spears-Anwalt wurde von dem Verfahren ausgeschlossen.

Sam Lutfi, ein enger Bekannter und Berater der Sängerin darf sich nach Anweisung des Gerichts dem Popstar vorerst drei Wochen lang nicht nähern und keinerlei Kontakt aufnehmen. Lufti war bereits mehrmals im Zusammenhang mit dem fragwürdigen Geisteszustand der Popprinzessin in die Kritik geraten. In den vergangenen Wochen war Spears häufig in dessen Begleitung gesehen worden. Lufti hatte Reportern auch häufig Auskunft über ihren Zustand gegeben. Ihre Eltern, mit denen die Musikerin nur sporadisch Kontakt hat, und Lufti werfen sich gegenseitig vor, Britney auszunutzen und sich an ihr zu bereichern. (rkr)

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