Erstmals seit dem 3. Januar hat die ehemalige Pop-Diva Britney Spears ihre beiden Söhne Sean Preston (2) und Jayden James (1) wieder sehen können. Die beiden Besuche spielten sich jeweils dreistündig am vergangenen Samstag und am gestrigen Montag ab. Regie führt offenbar Britney Vater Jamie, der Ex-Mann Kevin Federline am Freitag mit Hilfe seiner Anwälte eine Besuchsregelung abrang. Nichtsdestotrotz liegen Papa Spears und seine Tochter offenbar weiterhin juristisch im Clinch.
Der Gegenstand ihres Ringens: die Verfügungsgewalt über Britneys Vermögen.
Sowohl am vergangenen Samstag, als auch am gestrigen Montag konnte die zuletzt als geistig verwirrt geltende Popdiva Britney Spears ihre beiden kleinen Söhne wieder sehen. In beiden Fällen brachte eine Limousine die beiden vom Haus ihres Ex-Mannes Kevin Federline zu der Studiowohnung, die Britney derzeit bewohnt. Am Samstag waren Britneys Vater, ihr Psychiater und zwei Bodyguards Federlines mit anwesend. Die Visiten dauerten beide drei Stunden.
Die neue Besuchsreihe geht auf eine Vereinbarung zurück, die Jamie Spears' Anwälte mit den Vertretern Kevin Federlines ausgehandelt haben. Im Anschluss an das erste Treffen ging Britney mit ihrem Vater, seinem Rechtsanwalt und verschiedenen Bodyguards in Los Angeles in einem Restaurant essen. Der Andrang vor dem Lokal war Angaben von ‚people.com' zufolge derart groß, dass der Besitzer im Andrang fast von der Menge weggerissen wurde. Seinem Bekunden zufolge wäre ihm auch fast seine Kochmütze im Gedränge abhanden gekommen.
Obwohl der Verdienst an den neuerlichen Besuchen US-Medienberichten zufolge auf das Konto von Vater Spears geht, halten derweil die gerichtlichen Streitigkeiten bezüglich seiner Obhut über das 100-Millionen-Dollar-Vermögen seiner Tochter weiter an. Am 22. Februar hatte der Anwalt Jon Eardley bei US-Richter Philip Gutierrez Papiere einreichen müssen, um Britneys Sicht zu begründen. Dieser Aufforderung kam der Anwalt nicht nach. Eardley hatte beantragt, Jamie Spears den Zugriff auf das Vermögen seiner Tochter zu entsagen. Der Anwalt hatte sich in seinem Antrag auf die US-Verfassung berufen und behauptet, die Vormundschaft ihres Vaters verletze Britneys Grundrechte.
Jamie Spears' Anwälte kontern nun, Eardley sei gar nicht von Britney als Anwalt eingeschaltet worden. Eardley beruft sich auf einen Anruf, der am 12. Februar erfolgte, kurz bevor der Sängerin ihr Telefon abgenommen worden sei. Jamie Spears' Anwälte stellen dies als dreiste Lüge dar, und fordern nun von Eardley 43.000 Dollar Anwaltskostenerstattungen. (mso)