'Twilight'-Beau Robert Pattinson ist mittlerweile aus der Vorstellungswelt der heutigen Teenager nicht mehr wegzudenken. Umso kurioser mutet da an, dass es gegen ihn eine massive Protestbewegung gab, als er als Hauptdarsteller ausgewählt wurde.
Manche fanden ihn überhaupt nicht süß: Mädchenschwarm Robert Pattinson (23) sorgte seinerzeit für rege Proteste, als die Produktionsfirma Summit Entertainment ihn als Edward-Cullen-Darsteller auserkor.
Eingefleischte Fans der Buchserie von Stephenie Meyer waren entsetzt, als sie erfuhren, dass der Nebendarsteller aus Harry Potter ihrem geliebten Vampir das Gesicht leihen würde. Ganze 75.000 Unterschriften versammelten sie in einer Petition gegen den Briten, und forderten ein Boykott des Films, falls die Produktionsfirma weiter zu ihm stehen sollte. Eine Unterzeichnerin der Petition namens Maria Henderm aus dem US-Bundesstaat Arkansas begründete ihre Abneigung gegen den Jungstar seinerzeit wie folgt: "Edward ist angeblich ein Traumtyp und glattrasiert, mit einem Lächeln, das dich dahinschmelzen läßt. Robert ist das nicht. Ich weiß, dass es schwierig ist, so jemanden zu finden, aber sie hätten schon einen Besseren finden können!"
Robert Pattinson und Kristen Stewart in 'New Moon'
Robert Pattinson macht sich allerdings nichts draus und reißt über die Episode mittlerweile sogar Witze: "So wurde ich bei Twilight willkommen geheißen", zitiert ihn die Website 'Reelempire.com'. Besonders erfolgreich scheinen die Organisatoren des Boykotts allerdings nicht gewesen zu sein. Ganze 383 Millionen Dollar (255 Millionen Euro) spielte der Kultstreifen weltweit ein, und avancierte binnen kürzester Zeit zu einem der größten Kassenhits der letzten Jahre.
Jemand, an dem der Kelch, Edward Cullen zu verkörpern, vorbeiging, war Jackson Rathbone, der auch im Sequel 'New Moon' wieder in der Rolle des Jasper Hale zu sehen sein wird. Im Gespräch mit dem MTV-Blog 'Hollywood Crush' bestätigt der blonde Schauspieler: "Ich war in der Auswahl. Ich glaube aber nicht, dass ich erste Wahl war."
Bestseller-Autorin Stephenie Meyer hatte allerdings definitiv einen Narren an dem attraktiven Amerikaner gefressen - im Juli 2007 nannte sie ihn explizit auf ihrer Website als einen ihren Favoriten auf die Hauptrolle, und zwar zu seinem Zeitpunkt, als das Casting noch nicht entschieden war.
Rathbone ist nun allerdings dankbar, dass nicht er gegenwärtig im Mittelpunkt des Medienrummels stehen muss, und gönnt Robert Pattinson von ganzem Herzen seinen Ruhm: "Ich denke, dass er der beste Mann für den Job ist. Ich kann mir keinen anderen Edward Cullen als ihn vorstellen. Er ist perfekt." Mit dem eigenen Part ist der Mime auch mehr als zufrieden, beteuert er: "Ich liebe es, Jasper zu spielen."
Im Gespräch mit dem US-Ableger von 'MTV' hatte Rathbone kürzlich bereits betont, nicht scharf darauf zu sein, in der Regenbogenpresse zu stehen: "Wann wir auch immer die Boulevard-Artikel durchgehen, denken wir immer, 'Hey! Da sind unsere Freunde wieder!' Bisher ist es mir gelungen, so wenig wie möglich darin vorzukommen."
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Zur stets im Raum stehenden Frage, ob Robert Pattinson und seine Film-Geliebte Kristen Stewart jenseits des Sets womöglich mehr als reine Freundschaft verbindet, wollte Jackson Rathbone allerdings nicht eingehen: "Alle fragen mich ständig darüber aus, aber es handelt sich um eine dieser Angelegenheiten, die mich nichts angehen. Ich halte mich da raus." Kein Ja und kein Nein also - wie gewohnt. (mso)