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Franck Ribéry beim FC Bayern München: Ein As der Extraklasse

13.03.2009ZURÜCK IM BUNDESLIGA-ALLTAG

FC Bayern München läuft in Bochum mit Franck Ribery auf

Nach dem souveränen Einzug ins Viertelfinale der Champions League möchte der FC Bayern München am Samstag beim VfL Bochum seine Mini-Siegesserie von zwei Spielen ausbauen und in der Bundesligatabelle weiter vorne dabei bleiben.

Nach der Torgala vom Dienstag kehrt der FC Bayern in den Alltag zurück. Am Samstag um 15.30 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Jürgen Klinsmann beim VfL Bochum zu Gast. Die Voraussetzungen dieses Spiels unterscheiden sich von denen gegen Sporting Lissabon jedoch ganz gewaltig: Die Star-Kicker von der Säbener Straße bespielen nicht die große Bühne Europas, und nicht die glamouröse, an großen Champions League-Abenden strahlende Allianz Arena - nein, am Wochenende geht es an die Castroper Straße in Bochum zum Abstiegskandidaten VfL.

Doch es gibt noch einen weiteren Unterschied, und der dürfte den Bayern noch mehr Unbehagen bereiten: Das Spiel am Dienstag war durch das 5:0 in Lissabon bereits vor Anpfiff quasi entschieden. Gegen Bochum wird indessen bei 0:0 angefangen.

Die Münchner, die den vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Hertha BSC (daheim gegen Leverkusen) zumindest nicht größer werden lassen wollen, werden bei diesem Unterfangen wohl wieder auf Franck Ribéry zurückgreifen können, während Luca Toni weiter ausfällt. Anstelle des Italieners wird erneut Lukas Podolski auflaufen, der in seinen letzten Tagen in München doch nochmal in Tritt zu kommen scheint. Zuletzt traf "Poldi" gegen Hannover und gleich zwei Mal gegen Lissabon, wobei er jeweils auch insgesamt eine starke Leistung geboten hat.

Zuletzt 12 Tore in zwei Spielen ohne Ribéry und Klose, dazu Bastian Schweinsteiger und Podolski in Top-Form - und schon kommen Diskussionen auf. Sind die beiden deutschen Nationalspieler ohne den Franzosen und den Italiener besser? Miroslav Klose jedenfalls ist es egal, wer neben ihm stürmt. "Wenn Toni spielt, bin ich der, der hintenrum schwirt, und wenn Lukas spielt, ist es umgekehrt. Das Wichtigste ist: Ich kann mit beiden." Und dass den Bayern ein Ribéry in guter Form weiterhilft, das dürfte wohl auch von niemandem ernsthaft in Frage gestellt werden.

Den immer wieder auftauchenden Gerüchten über einen möglichen Verkauf des französischen Nationalspielers hat Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag erneut eine Absage erteilt. "Lieblinge des Volkes verkauft man nicht. Die hält man", so der Vorstandschef. Ebenfalls nichts ist an den Spekulationen über einen eventuellen Transfer von Alexander Hleb vom FC Barcelona an die Säbener Straße dran. "Völlig aus der Luft herbeigezaubert" nannte Rummenigge die dahingenenden Gerüchte gegenüber 'Premiere', es gebe keinen Kontakt zum Spieler, Verein oder Berater.

Vor der Partie am Samstag in Bochum fordert Miroslav Klose weitere Siege. "Reden wir nicht drum herum: Wenn wir Meister werden wollen, müssen wir die nächsten zwei Spiele gewinnen", fordert der Nationalspieler den Ausbau der bisherigen Mini-Serie von zwei Siegen in Folge. Wichtig dürfte aber vor allem auch das übernächste Spiel in der Bundesliga sein: Nach dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC am nächsten Wochenende sind die Bayern zu Gast beim punktgleichen Titelkonkurrenten VfL Wolfsburg.

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Erstmal ist allerdings Konzentration auf den anderen VfL angesgat. Will das Münchner Starensemble im Titelrennen dabei bleiben, ist ein Sieg aufgrund möglicher Punktgewinne der Konkurrenz quasi Pflicht. Gegen Bochum hat man allerdings schon einmal in dieser Saison zwei Punkte verschenkt. Anfang Oktober führten die Münchner bereits mit 3:1, ehe sie diese Führung in den letzten Minuten noch aus der Hand gaben. 3:3 hieß es am Ende - und das wäre am Samstag wohl weniger akzeptabel, als es beim letzten Mal schon war.

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