Großes Theater beim FC Bayern München: ManU bietet eine horrende Summe für den wechselwilligen Flügel-Flitzer Franck Ribèry, dafür soll Diego zum FC Bayern wechseln. Doch auch Barca mischt mit und bietet neben 30 Millionen auch noch Aleksandre Hleb zum Tausch. Bayern München ist offiziell aber eigentlich nur auf der Suche nach einem neuen Trainer.
Die Chaos-Tage beim FC Bayern München scheinen ein Ende zu haben. Wunschtrainer Luis van Gaal bekommt anscheinend die Freigabe von seinem bisherigen Arbeitnehmer, dem AZ Alkmaar, und könnte so die Münchner ab nächster Saison trainieren. Der Baum brennt dafür an anderer Stelle: Franck Ribèry will weg, Barca und ManU sind an dem Franzosen dran, die Engländer bieten sogar 70 Millionen Euro. Ein Abgang scheint wahrscheinlich, und ein Nachfolger für den Flügelflitzer ist auch schon gefunden: Diego soll angeblich an die Isar wechseln, wenn Ribèry geht.
Nach Informationen der Bild-Zeitung fand bereits ein Gespräch zwischen Diegos Vater und den Verantwortlichen des FC Bayern statt. Der Noch-Bremer wird mit dem SV Werder in der kommenden Saison nicht in der Champions League teilnehmen, und sucht nun nach einer Alternative. Die Bayern stehen bereit, heißt es. Vor allem da es zuletzt an der Säbenerstraße mit Starspieler Ribèry mehr als nur eine kleine Auseinandersetuzung gab. Hoeneß hatte die Berater des kleinen Franzosen bezichtigt, an einem Verkauf nur selbst verdienen zu wollen - und das Wohl des Spielers zu vernachlässigen.
Ribèry meldete sich daraufhin selbst zu Wort und widersprach vehement: "Meine Berater wollen nur das Beste für mich" - und das Beste ist Champions League spielen und auf Titeljagd gehen. Beim FC Bayern ist dies in dieser Saison nicht gelungen, den vollmundigen Versprechungen folgte die große Enttäuschung. Klinsmann musste gehen, ein neuer Umbruch wird folgen. Wechselwillig sind neben Ribèry auch sein Busenfreund Daniel van Buyten und der zuletzt abgesägte Michael Rensing . Auch Christian Lell und Massimo Oddo müssen den Rekordmeister nach der Saison wohl verlassen.
Sollten die Bayern entgegen ihren Ankündigungen Ribèry doch ziehen lassen - ManU sucht scheinbar einen Ersatz für Cristiano Ronaldo, der nach Madrid wechseln will, und bietet stolze 70 Millionen - muss ein neuer Hochkaräter an die Isar wechseln. Sonst laufen die Fans Sturm. Auch der neue Trainer wird Verstärkungen fordern, wenn er nicht wie in den vergangenen zehn Jahren üblich, im Champions League Achtel- oder Viertelfinale rausfliegen will und anschließend wegen der Ungeduld der Verantwortlichen um seinen Job fürchten muss.
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Doch um so weit zu kommen, müssen die Münchner zunächst in dieser Saison ihre Hausaufgaben machen, und mindestens Zweiter werden. Denn sonst könnte ein noch viel größeres Problem entstehen: dass Ribèry unbedingt weg will und Diego nicht kommt - weil beide mit ihrer Klasse unbedingt in der Champions League spielen wollen.