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10.09.2009VOR DEM BUNDESLIGA-KLASSIKER

FC Bayern München: BVB-Boss Watzke verspricht 'brutale Leidenschaft'

Vor der direkten Begegnung mit dem FC Bayern München von Louis van Gaal am kommenden Samstag im Dortmunder Westfalenstadion verspricht BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ein spannendes Spiel.

Ein Match mit Tradition: Der FC Bayern München reist am Samstag zur Stippvisite ins Westfalenstadion von Borussa Dortmund, um dort nach der Gala gegen Wolfsburg das Traumduo aus Franck Ribery und Arjen Robben erneut unter Beweis zu stellen. Ganze 90 Minuten wird es allerdings nicht am Start sein - dafür ist Riberys Zustand nach der Länderspielverletzung noch zu prekär.

Die Qualität des gegnerischen Star-Ensembles erkennt auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (50) an. Im Gespräch mit der 'Bild'-Zeitung heißt es dazu schmeichelhaft: "In der Offensive stehen die Bayern auf einer Stufe mit Real Madrid." Lobend fügt er hinzu: "Das ist Weltklasse."

Auf die obligatorische Ehrerbietung folgt jedoch die Warnung: "Trotzdem wird es für die kein Selbstläufer bei uns." Allein schon die eigene Stadionkulisse sei beeindruckend: "Wir haben 80.000 Fans im Rücken und werden mit brutaler Leidenschaft versuchen, die Sensation zu schaffen."

Neidisch ist der Unternehmer deswegen aber noch lange nicht, sondern zollt insbesondere Bayern-Legende Uli Hoeneß Respekt: "Im Gegenteil: Sie haben sich das durch tolles Management über Jahre verdient." Auf dem Fuß folgt allerdings die Spitze auf andere Bundesliga-Konkurrenten: "Im Gegensatz zu anderen Clubs in der Liga fällt bei Bayern das Geld ja nicht wie Manna vom Himmel", womit Wolfsburg und Hoffenheim gemeint sind, mit denen sich Watzke sicher eher auf Augenhöhe sieht.

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In der Tabelle stehen der FC Bayern München und Borussia Dortmund jedoch mit jeweils fünf Punkten erstmal auf einer Stufe. Das Verletzungspech hat allerdings beim Rekordmeister stärker zugeschlagen, neben Kapitän Mark van Bommel werden auch Luca Toni und Andreas Görlitz ausfallen, währen beim BVB nur Sebastian Kehl weiterhin am Spielfeldrand wird bleiben müssen. (mso)

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