Mit ihrer Idee der "grünen Strahlen" planen die Landschaftsarchitekten Andreas Kipar und Giovanni Sala seit einigen Jahren die Umgestaltung des Großraums Mailand. Die norditalienische Metropole soll grüner sowie fußgänger- und radfahrerfreundlicher werden. Nun brachte das deutsch-italienische Planerteam seine Vision in Form einer Ausstellung nach Deutschland. Nach einem Gastspiel in Berlin kam 'Raggi Verdi: Green Vision for Milan 2015' nach München - EUROPOLITAN war vor Ort. von MARK READ
Es gibt kaum eine Stadt auf dem Alten Kontinent, die in der Öffentlichkeit derart stark mit Problemen der Luftverschmutzung verbunden wird wie Mailand. Die norditalienische Metropole kämpft neuerdings jedoch mit Hilfe innovativer Lösungen gegen die allgegenwärtige Smog-Kappe, und will sogar zum pulsierenden Herz einer neuen, nachhaltigen Wirtschaftsweise avancieren. EUROPOLITAN sprach diesbezüglich mit Edoardo Croci, Initiator der umstrittenen City-Maut 'Ecopass'. von MARC SONDERMANN
Laut einer Studie um den Leiter des Instituts für Biomagnetismus und Biosignalanalyse an der Universität Münster, Christo Pantev, kann eine neue Art von Therapie den Lärmpegel bei Tinnitus-Patienten deutlich reduzieren: eine individuell maßgeschneiderte Musiktherapie.
Die Stiftung Warentest hat in der Januarausgabe 18 Sorten Räucherlachs getestet. Dabei schnitten sieben Produkte mit dem Ergebnis “gut“ ab. Die größte Überraschung bereitete der frische Lachs aus der Feinschmeckerabteilung des Berliner Nobelkaufhauses KaDeWe: obwohl für einen Preis von 14,80 Euro pro 100 Gramm bei weitem das teuerste Produkt, erhielt dieser das Urteil “mangelhaft“. von SUSANNE SPRINGER
Immer weniger Menschen stecken sich derzeit mit der Schweinegrippe an. Dennoch betonen das Robert-Koch-Institut sowie die Weltgesundheitsorganisation WHO: Es gibt noch immer keinen Grund zur Entwarnung. Unterdessen sind in Deutschland erstmals zwei Fälle von Resistenzen gegen das Grippemittel Tamiflu nachgewiesen worden. von KAREN SAES
Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am vergangenen Mittwoch im epidemiologischen Wochenbericht zur Schweinegrippe-Situation mitteilte, haben sich seit Ausbruch der Neuen Grippe 53.957 Menschen in Deutschland infiziert. Das RKI wie auch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) raten zur Eindämmung der Pandemie sich schnellstmöglich impfen zu lassen. von MELANIE MEISTER
Susanne Stöcker vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat am gestrigen Donnerstag dem 'rbb-Inforadio' erklärt, dass die jüngsten Todesfälle in keinem Zusammenhang mit der Schweinegrippe-Impfung gestanden haben. Das Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises teilte mit, der Tod eines 66-Jährigen aus Mühlhausen, der sich zuvor einer Schweinegrippe-Impfung unterzogen hatte, sei in Folge einer chronischen Atemwegserkrankung gestorben.
Im Fall Natascha Kampusch gerät nun erstmals Ernst H., ein Freund des Entführers Wolfgang Priklopil, erstmals ins Visier der Staatsanwaltschaft, welche die Ermittlungen wegen vorigen Fehlern erneut aufgenommen hat. Ernst H. gab nun in einer Vernehmung am Wochenende erstmalig an, dass Priklopil ihn kurz vor seinem Selbstmord aufgesucht und hier die Entführung „gebeichtet“ habe. Daher verfüge er über Insiderwissen, das zu Widersprüchen in seinen vorhergehenden Aussagen geführt habe.
Pro Woche infizieren sich 15.000 Deutsche mit dem gefährlichen H1N1-Virus. Dies vermeldete Gerard Krause vom Robert-Koch-Institut (RKI) im heutigen 'ZDF-Morgenmagazin'. Ärzte sollen künftig nur noch laborbestätigte Schweinegrippe-Fälle melden.
Ein Autodieb hat in der Nacht zum heutigen Mittwoch in Wuppertal einen blauen Lastwagen entführt. Was er wahrscheinlich nicht wusste: Im Lagerraum des unscheinbaren Gefährts befand sich ein gefährlicher Löwe. Auch die Polizei wusste nichts von dem gefräßigen Zirkustier, als sie den Lkw sicherstellte. Wahrscheinlich erscheint indessen, dass der Dieb irgendwie auf sein Frachtgut aufmerksam wurde - und die Beine in die Hand nahm.
In der letzten Oktoberwoche hat das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Verdopplung der Anzahl mit der Schweinegrippe neu infizierter Deutscher festgestellt. Da es sich dabei allerdings nur um diejenigen Patienten handelt, die auch wirklich auf das Virus hin getetest wurden, dürfte es eine wesentlich höher liegende Dunkelziffer an Infizierten geben.
Anwohner und Passanten beobachteten am gestrigen Sonntag an der Schönwalder Straße im Berliner Bezirk Spandau ein Kind, das am ganzen Leib zitterte und sich auf dem Gehweg übergab. Gegen 18 Uhr ging bei der Feuerwehr ein Notruf ein. Eine erste Untersuchung ergab, dass der Junge einen Alkoholblutwert von 2 Promille hatte. Offenbar hatten ihm ältere Kinder am Spielplatz Alkoholika verabreicht.