El Mundo (Madrid):
"Die Maßnahmen gaben den Märkten neues Vertrauen. Sie bedeuten, dass die Regierung sich von einer neuen Philosophie leiten lässt. Statt vergiftete Hypotheken aufzukaufen, erwirbt die US-Notenbank nun selbst Kapitalanteile. Diese Operation könnte ein Vorbild für ähnliche Rettungsaktionen in der Zukunft sein. Ganz anderes sieht es in Europa aus. Großbritannien senkt die Mehrwertsteuer. Deutschland und Spanien sind dagegen, zur Ankurbelung des Konsums Steuern zu senken. Dies verdeutlicht die Unfähigkeit der EU, sich in der Krise auf eine gemeinsame Finanzpolitik zu verständigen."
Referans (Istanbul):
"Als Finanzminister Paulson über den Untergang von Lehman entschied, wusste er, dass Citigroup und die 'Bank of New York Mellon' Lehman-Anteile in den Händen hielten. Teilnehmer der entscheidenden Sitzung berichten, der Finanzminister habe gesagt, es bedürfe eines Opfers, um den Amerikanern die Maßnahmen gegen die Finanzkrise verständlich zu machen. Sonst könne man das geplante Maßnahmenpaket in Höhe von 700 Milliarden Dollar nicht durch den Senat bringen."
Financial Times Deutschland (Frankfurt):
"Die Lage der Bank erinnert fatal an die letzten Tage der Investmentbank Lehman Brothers. Hier wie da macht der Vorstand Leerverkäufer, die auf die Pleite des Konzerns spekulieren, für den desolaten Zustand der Aktie verantwortlich. Schon antichambriert die Konzernführung bei der Finanzmarktaufsicht, um das Treiben der Short-Seller zu unterbinden."