Salzburger Nachrichten (Salzburg):
"Glos hat CSU-Chef Seehofer eine saftige 'Watschn' verpasst. Für Seehofer ist es eine schlimme Blamage, dass sich da einer traut, nicht mehr nach seiner Pfeife zu tanzen. Er hat bei seinem Amtsantritt versucht, mit harter Hand seine Personalvorstellungen durchzusetzen. Das ist ihm nicht gelungen."
Berlingske Tidende (Kopenhagen):
"Glos galt noch nie als stärkste Karte der Regierung. Er hat auch wiederholt gesagt, er habe sich den Posten des Wirtschaftsministers nie gewünscht. In den vergangenen Wochen ist Glos immer wieder gedemütigt worden. Unter anderem zog es Bundeskanzlerin Merkel vor, der Wirtschaftskrise gemeinsam mit dem sehr viel kompetenteren Finanzminister Steinbrück entgegen zu treten."
Luxemburger Wort (Luxemburg):
"Ein Wirtschaftsminister, der mitten in einer Weltwirtschaftskrise seinen Rücktritt anbietet, ist eine politische Blöße für dessen Regierung. Wenn dies auch noch in Deutschland, Europas Konjunkturlokomotive geschieht, gibt dies auch im benachbarten Ausland Anlass zur Sorge."