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StartseiteDealsPressestimme: CSU vor dem Schicksalstag - Erwin Huber und Günther Beckstein zittern
Günther Beckstein und Erwin Huber sollen Edmund Stoiber beerben

26. September 2008 CSU vor dem Schicksalstag - Erwin Huber und Günther Beckstein zittern

Kratzt das Duo noch die Kurve?

Pforzheimer Zeitung (Pforzheim):

"Mit ihrem Vorsitzenden Erwin Huber und Ministerpräsident Günther Beckstein hat die Partei alles das verloren, was sie einst so stark machte. Weg die Mir-san-mir-Mentalität, mit der sie die große Schwester CDU einst vor sich hergetrieben haben. Weg der Laptop-und-Lederhosen-Politikstil, mit dem sich die meisten Bayern identifizieren konnten. Huber und Beckstein können weder eine Partei führen und begeistern, noch kommen sie beim Wahlvolk an. Mit anderen Worten: Als Nachfolger von Stoiber ist das Duo schon vor der Wahl gescheitert."

Hamburger Morgenpost (Hamburg):

"Wenn der bayerische Wähler am Sonntag tatsächlich die Regentschaft der über Jahrzehnte mit absolutistischem Nimbus herrschenden CSU beenden sollte - dann ist das eigentlich nur ein Zeichen für funktionierende Demokratie. Allen, die wie Beckstein, Huber und Stoiber jetzt schon den Untergang des Abendlandes beschwören, sei geweissagt: Die Bayern werden feststellen, dass Koalitionen gar nicht wehtun, die Weißwurst über Nacht nicht anders schmeckt, das Bier nicht dünner geworden ist, ein Maßkrug noch immer einen Liter fasst."

Emder Zeitung (Emden):

"So nervös hat man die Christsozialen noch nie erlebt. Es geht nicht nur um die Frage, ob die CSU zu einer Koalition gezwungen wird. Es geht vor allem um die Extrawürste, die der CSU von der CDU immer gebraten werden mussten. Die bundespolitische Bedeutung der bayerischen Partei steht auf der Kippe und damit eines der letzten Relikte der alten Bonner Parteienlandschaft."