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StartseiteDealsPressestimme: Barack Obama bekommt es mit einem erstarkten John McCain zu tun
John McCain verweist Mitt Romney auf die Plätze

28. August 2008 Barack Obama bekommt es mit einem erstarkten John McCain zu tun

Schwimmen den Demokraten die Felle davon?

tageszeitung (Berlin):

"Ob sie mit Ende ihres Parteitages in Denver auch aus ihrem Formtief gelangen, das lässt sich noch nicht so schnell sagen. Denn nicht nur liegen der republikanische Kandidat John McCain und der demokratische Kandidat Barack Obama bei Umfragen gleichauf. Auch die frisch wiederhergestellte innere Einheit der Partei musste sich noch keiner Belastungsprobe stellen. Doch eines lässt sich mit Gewissheit sagen: Dank Hillary Clinton geht die Partei nun frisch gestärkt an den Start zum Rennen ums Weiße Haus."

Schweriner Volkszeitung (Schwerin):

"Wäre Hillary Clinton die aussichtsreichere Kandidatin gewesen? Eine klare Antwort darauf wird sich erst am Wahlabend des 4. November geben lassen. Dass es spannend bleiben wird, daran bestehen keine Zweifel. Denn ob es dem Duo Barack Obama und Joe Biden mit seinen deutlich liberalen Positionen gelingen wird, bei den eher zur politischen Mitte tendierenden Wählern im Kernland Amerikas zu punkten, ist durchaus fraglich. Eine Hillary Clinton als Vize-Kandidatin hätte hier helfen können."

La Repubblica (Rom):

"Die Ex-First Lady wetterte gegen Präsident George Bush und Vize-Präsident Cheney. Sie hat die wirtschaftlichen Katastrophen angeprangert, die das von Republikanern geleitete Weiße Haus in Amerika angerichtet hat. Und sie hat Obama ihre bedingungslose Unterstützung zugesagt. Damit hat sie sich aus der Ecke befreit. Sie musste die Vorwürfe von sich weisen, die beste Alliierte der Republikaner zu sein, um in der Partei wieder eine Führungsposition übernehmen zu können. Hillary Clinton ist wieder in die Offensive gegangen."

Dagens Nyheter (Stockholm):

"Obama ist ein charismatischer Politiker, ein glänzender Redner und ein Mensch, der andere inspirieren kann. Dies hat ihm im Vorwahlkampf geholfen, sich gegen seine Konkurrentin Hillary Clin- ton durchzusetzen. Aber sie hat 18 Millionen Stimmen ge- wonnen, und wenn diese Menschen sich nicht wirklich hinter Obama stellen, sind seine Chancen auf einen Einzug ins Weiße Haus minimal."