Die Fidesz-Partei des ehemaligen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban hat eingestanden, vor wenigen Tagen die Computer der sozialistischen Regierungspartei gehackt zu haben. Nach Angaben der Regierung wurden von einem...
Die Fidesz-Partei des ehemaligen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban hat eingestanden, vor wenigen Tagen die Computer der sozialistischen Regierungspartei gehackt zu haben.
Nach Angaben der Regierung wurden von einem eigentlich sicheren Server innerhalb von elf Stunden mehr als 3.000 Wahlkampf-Dokumente heruntergeladen. Bei der Rückverfolgung der Einbrecher stellte sich heraus, dass die Angriffe von der konservativen Oppositionspartei Fidesz ausgingen.
Unterdessen ist der ungarische Wahlkampf am Wochenende in seine heiße Phase eingetreten. Auf ihrem Kongress kürte die regierende Sozialistische Partei (MSZP) den jetzigen Regierungschef Ferenc Gyurcsány zu ihrem Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten.
Die ungarischen Parlamentswahlen werden am 9. und 23. April in zwei Urnengängen abgehalten. Laut den jüngsten Meinungsumfragen liegen die Sozialisten Kopf-an-Kopf mit dem oppositionellen Ungarischen Bürgerbund. (cs)